Sieben Profilklassen im Gymnasium

Schulleiterin Silke Brandes begrüßt die Fünftklässler in der Turnhalle an der Schlesischen Straße. (Foto: Rüdiger Halupczok)

Einschulung der Fünftklässler mit kleiner Feier

Lehrte (r/gg). 188 Schüler wurden jetzt im Gymnasium für den fünften Jahrgang in sieben Parallelklassen aufgenommen. Für die Einschulung wurde die Schülerzahl unterteilt, um für genug Platz zu sorgen. Die Schüler der neuen Vitalen, Kreativen, Klima- und Naturentdeckerklasse waren um 8.30 Uhr dran, die Schüler der zukünftigen Chor-, Mediathleten- und Europa-Klasse folgten um 11 Uhr. Für die musikalische Untermalung sorgte, wie so oft, Ane Holmer, diesmal mit der Bläserklasse 8e.
Den eigentlichen Einschulungsfeiern ging jeweils ein ökumenischer Einschulungsgottesdienst voran, der von Sophie Anca, Pastorin der Markuskirche, von Astrid Tute, Gemeindereferentin der St. Bernward-Kirche, und dem Religionskurs 6f/k unter Leitung von Sabine Elsen und Jennifer Czuj gestaltet wurde.
In ihrer Begrüßungsrede bezog sich Schulleiterin Silke Brandes auf den Aufdruck ihres T-Shirts, das sie unter ihrer Jacke trug: Mittig wurde ein Anker sichtbar. Auf die Frage: „Wofür steht ein ein Anker?“ gab es Mutmaßungen von „Hafenmeister“ bis zum „Symbol des Vor-Anker-Gehens“, was ja auch auf die neuen Schüler in Bezug auf das Lehrter Gymnasium zutrifft. Zur Motivation animierte Sie die Anwesenden laut zu rufen: „Ich bin toll“, was nach anfänglicher Skepsis auch gelang.
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ - das Zitat von Herrmann Hesse nutzte der stellvertretende Elternratsvorsitzende Thomas Zimmermann, um den Neuanfang zu begleiten. Ein Schüler fragte nach und sorgte für Erheiterung: „Was ist nun mit dem Zauberer?“. Thomas Zimmermann fragte ferner, wer denn ein Kribbeln im Bauch hätte. Als sich wenige meldeten, murmelte er: „Oh, alle so cool!“
Das Leitungsteam der Unterstufe mit Thomas Schachschal und Antje Wünsch und den Jahrgangsleitungen Christina Schulze und Lars Gutsche moderierte die Zuteilung in die Profilklassen. Versteckt in Briefumschlägen befanden sich Farbkarten, die die Schüler erst jetzt aufmachen durften. Gemeinsam mit ihrem Klassenlehrerteam und den Paten aus Klasse neun gingen sie dann in ihre Räume, um eine Stunde lang Organisatorisches zu besprechen.