"Schwerlaster in den Rabatten"

Belastung der Straße Zum Grafhorn

ARPKE (gg). Sorge und Ärger gibt es unter Arpkern, weil die Straße Zum Grafhorn ihrer Meinung nach unverhältnismäßig belastet wird. „Schwerlaster in den Rabatten“ seien keine Seltenheit. Gemeint sind die LKW, die von Anwohnern der Belieferung des Baugebiets zugeordnet werden und die am unbefestigten Straßenrand, dicht an den Bäumen, parken. Auch Lieferverkehr für den Nahversorger und Müllfahrzeuge seien auf dieser Straße, die eigentlich nur als Anliegerstraße für landwirtschaftlichen Verkehr konzipiert sei, fehl am Platz. Schlaglöcher müssten beseitigt und Halteverbote ausgewiesen werden, so die Forderung eines Arpkers in einer Leserzuschrift. Auf Nachfrage des Marktspiegels gibt Fabian Nolting, Sprecher der Stadtverwaltung, Auskunft: „Es handelt sich um die Erschließungsstraße für das Baugebiet "Im See". Die Stadtverwaltung wird weiterhin notwendige Instandhaltungsarbeiten der Straße sowie des Seitenrandes durchführen. Die Kosten werden nicht auf die Anlieger umgelegt. Ein grundhafter Zweitausbau ist aktuell nicht geplant, es gibt auch keinen politischen Beschluss. Ein Problem mit LKW-Parkern ist der Verwaltung nicht bekannt, Halte- beziehungsweise Parkverbote sind deshalb derzeit nicht angedacht.“