Schutzmasken werden genäht

Uta Busch näht Schutzmasken. (Foto: Landfrauen Verein)

Landfrauen rufen zur Materialspende auf

LEHRTE-SEHNDE (wim). Das Tragen von Atemschutzmasken ist ab Montag in Bussen und Bahnen sowie im Einzelhandel Pflicht. Nur leider sind solche Masken derzeit Mangelware. Die Landfrauen in Lehrte und Sehnde haben deshalb schon vor einiger Zeit angefangen, Alltagsmasken aus Baumwollstoff zu nähen. Nun gehen ihnen jedoch die Gummibänder zur Befestigung aus. „Wir wollen die Masken spenden und können uns deshalb nicht in große Kosten stürzen“, erläutert die Vereinsvorsitzende Uta Busch. Sie hofft auf Spenden von sogenannten „Schlüpfergummis“, also etwa einen halben Zentimeter breiten Gummibändern, mit denen die Stoffmasken hinter den Ohren befestigt werden können. „Sowas hat der Eine oder Andere bestimmt noch im Nähkäschen“, ist sie sich sicher. Stoff sei noch reichlich vorhanden und die Nachfrage sei ebenfalls groß. Besonders Mitarbeiterinnen in Altenheimen oder Erzieherinnen in den Notgruppen der Kindergärten hätten Bedarf angemeldet. Die Lehrter und Sehnder Landfrauen folgen damit dem Aufruf des Niedersächsischen Landfrauenverbandes Hannover (NLV) „Aktion Mundschutz – Landfrauen helfen“. Die beiden Vorstandsmitglieder des NLV, Marita Eschenhorst und Karin Plate, haben eine Nähanleitung erstellt, nach der die Landfrauen die Masken nähen. Sie betonen, dass keine medizinischen Mundschutze hergestellt werden, sondern solche, die im Pflege- und Privatbereich zum Einsatz kommen können. Wer Gummibänder spenden möchte, kann sich gerne bei Uta Busch unter Telefon 05132 21 86 oder per E-Mail buschuta@gmx.de melden. Die Landfrauen würden die Gummibänder auch abholen.