Schutz vor Corona-Infektion in Kitas

SPD-Initiative: Tests aus der Stadtkasse bezahlen

LEHRTE (r/gg). Die SPD-Ratsfraktion begrüßt den Fortbestand der Notbetreuung in den Kitas  - auch nach den Öffnungen ab 22. Juni. Gleichzeitig schlagen die Sozialdemokraten vor, dass die Stadtverwaltung Corona-Tests finanziert, die von den Beschäftigten der Kitas freiwillig genutzt werden können. „Eltern von Kindergartenkindern sind in der Corona-Krise besonders belastet. Mit den Lockerungen und weiteren Öffnungen verbessert sich hoffentlich ihre Situation. Es ist ein gutes Signal, dass auch weiterhin die Notbetreuung in den Lehrter Kitas bestehen bleibt. Denn viele Eltern konnten auf der Grundlage dieses Angebots Vereinbarungen mit ihren Arbeitgebern treffen, die eine verlässliche Betreuung ihrer Kinder ermöglichen. Der Fortbestand gibt ihnen Sicherheit“, sagt der Schulausschussvorsitzende Thomas Diekmann, der selbst Familienvater ist. Zu den besonderen Herausforderungen der Kita-Öffnung zähle der Schutz der Beschäftigten und der Kinder vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus - so die Meinung der Sozialdemokraten. Ergänzend zu den empfohlenen Hygieneregeln werden daher städtisch finanzierte Tests vorgeschlagen. SPD-Fraktionsvorsitzende Maren Thomschke sagt: „Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ist ein enger Kontakt zwischen den Kita-Mitarbeitern und den Kindern unvermeidlich. Tests können helfen, Infektionsketten zu unterbrechen und sorgen für mehr Sicherheit. Die Teilnahme soll selbstverständlich freiwillig sein. Wir fordern den Bürgermeister auf, die notwendigen Schritte einzuleiten!“