Schulen und Kitas geschlossen

Steigende Zahl von Covid-19-Erkrankten,
neue Regeln auch in Kliniken und Kirchen

LEHRTE (gg). Die Risikoeinschätzung zur Übertragung des Corona-Virus ändert sich täglich, die Covid-19-Fallzahlen steigen. Am Freitagvormittag hat die Landesregierung die Schließung aller Schulen und Kitas in Niedersachsen beschlossen: Ab Montag, 16. März, bis zum Ende der Osterferien. Dassselbe gilt für weitere öffentliche Einrichtungen wie Universitäten, Fachhhochschulen, berufsbildende Schulen oder Bibliotheken für die nächsten vier Wochen. In den Kliniken in der Region Hannover haben Besucher keinen Zutritt mehr. Dies betrifft nicht nur die KRH-Kliniken sondern auch die Medizinischen Hochschule Hannover, das Vinzenzkrankenhauses, das Clementinenhauses und der Paracelsus-Kliniken. Für die Kirchengemeinden konkretisiert Superintendentin Sabine Preuschoff die Empfehlungen der Landeskirche für die Kirchengemeinden. Gottesdienste sollen weiterhin gefeiert werden, nicht jedoch in Pflegeheimen, oder Krankenhäusern, um keine Risikogruppen zu gefährden. Auf das Abendmahl ist zu verzichten. Für Trauerfeiern gilt die dringende Bitte an Menschen mit Risikofaktoren, also besonders ältere Menschen, auf den Besuch zu verzichten. Die Superintendentin „empfiehlt dringend“, alle Konzerte abzusagen. Die Landeskirche schlägt vor, die Feier von Konfirmationen zu verschieben. In den Kirchengemeinden des Kirchenkreises werden derzeit auch Alternativlösungen wie beispielsweise Kurzkonfirmationen für einzelne Konfirmanden im Familienkreis oder Gottesdienste mit reduzierter Gästezahl überlegt. Superintendetin Sabine Preuschoff empfiehlt den Konfirmandenunterricht dort, wo es nicht aus internen Gründen zwingend nötig ist, abzusagen, Seniorengruppen, Kindernachmittage und Jugendgruppen auszusetzen. Bei Sitzungen sollte, so die Superintendentin, die Notwendigkeit im Einzelfall geprüft werden.