Schützen und Bürger in Arpke feiern selbstbewusst: "An unser Schützenfest kommt keiner ran!"

Schon bei der Königsproklamation übte "Scheibenkieker" Horst Miller mit mehreren hundert Bürger/innen die "Arpker Welle" ein - die als Stimmungsbeweis aber längst durch neue Rituale abgelöst ist . . . (Foto: Walter Klinger)

Stadt-Bürgermeister lobt vor 460 Festessen-Gästen: "Lehrte hat ein neues Konzept, aber ihr seid ein wenig vorn . . ."

ARPKE (kl). "Lehrte hat ein neues Konzept (gemeint ist das Lehrter Schützenfest, leider noch nicht das Arpker Waldbad, Anm.d.Red.) - seid auf der Hut!", rief Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk, als im Sitzblock der junggebliebenen ehemaligen Volkskönige bereits die meisten auf den Stühlen tanzten, den 460 (!) Gästen beim Festessen im Arpker Schützenfestzelt zu.
Was natürlich scherzhaft zu verstehen war, denn bei maximal 250 Besuchern des Festessens in der Kernstadt "seid Ihr hier ein weinig vorn", wie gern auch Sidortschuk eingestand. Schützenchef Edmund Potratz und Festwirtin Karin Schulze (Festsäle Fricke) hörten das gern, aber Arpkes Ortsbürgermeister Klaus Schulz war das Lob zu wenig: "Das schafft Ihr nicht, an unser Schützenfest kommt keiner ran!", bekräftigte er.
Wir möchten mit einigen nachstehenden Fotos allen Schützen und Lesern die Möglichkeit geben, sich in dieser Frage selbst ein Bild zu machen.
Zu berichten ist auch von zweimaligem Sonderbeifall für fachkundige Damen: Einmal für die neuen Arpker Hausärztinnen Dr. Messerschmidt und Dr. Grin. Und auch für Manuela Potratz, bei deren Ehrung für die bestandene Prüfung zum Oberschießsportleiter Ehemann und Schützenchef Edmund Portratz ein wenig die Rührung übermannte: "Das hat hier in Arpke noch keiner geschafft . . .".