Schüsse an der Grundschule

Polizeifahndung nach Zeugenhinweis

AHLTEN (r/gg). Ein Anwohner informierte am Dienstag um 21.50 Uhr die Polizei über Schussgeräusche im Bereich der Grundschule. Mehrere Personen hätten sich dann mit ihren Fahrzeugen in unterschiedliche Richtungen entfernt. Im Rahmen einer umgehend eingeleiteten Fahndung mit mehreren Funkstreifenwagen wurden die Fahrzeuge gestoppt und kontrolliert. Polizisten stellten bei einem 21-Jährigen eine Schreckschusswaffe im Hosenbund fest. In seiner Hosentasche war Munition und ein Tierabwehrspray. Der Waffenträger konnte den erforderlichen sogenannten „kleinen Waffenschein“ vorweisen, der ihm erst wenige Tage zuvor erteilt wurde. Es stellte sich jedoch heraus, dass der Waffeninhaber die Waffe zuvor an seinen 18-jährigen Begleiter abgab, der dann mehrere Schüsse abgab. Da dieser über keine entsprechende waffenrechtliche Erlaubnis verfügte, wurde ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet und die Waffe sichergestellt. Den Verursachern war nicht bewusst, dass ihr Handeln einen solchen Polizeieinsatz auslösen würde und entschuldigten sich mehrfach für ihr unüberlegtes Verhalten.