Schüler weiterhin in der Pflicht

Schulgebäude vorsorglich geschlossen,
Gymnasium praktiziert Online-Lernen

LEHRTE (gg). Gut vorbereitet haben die Schulleitungen auf die vom Kultusministerium angeordnete Schulschließung zwecks Eindämmung der Covid-19-Ansteckung reagiert. Diese wurde am Freitagvormittag von Ministerpräsident Stephan Weil veröffentlicht. Im Gymnasium bekamen die Schüler schon am Freitagmorgen schriftliche Informationen zum weiteren Vorgehen. So wird es eine Notbetreuung für Schüler der Jahrgänge fünf bis acht geben, jeweils von 8 bis 13 Uhr, wenn ihre Eltern in bestimmten Berufsgruppen erwerbstätig sind. Zu diesen bestimmten Berufsgruppen gehören Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich, Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr und Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche. Die Osterferien finden wie geplant statt. Während dieser Ferienzeit, 30. März bis 14. April, gibt es keine Schülerbetreuung.
Die Mitteilung des Gymnasiums zur Fortführung des Unterrichts ist deutlich: „Die Schulschließung bedeutet nicht, dass es quasi verlängerte Ferien gibt. Vielmehr wird die Lernumgebung für Schüler sowie die Arbeitsumgebung für Lehrer von der Schule nach Hause verlagert. Die lnternet-Plattform lServ wird genutzt, um eine Online-Lernen zu ermöglichen. Jeder Kurs hat ohnehin einen separaten Kursordner, auf den alle Schüler sowie Fachlehrkräfte zugreifen können. Diese Ordner liegen in der Verantwortung der Kursleiter. Über diese Ordner werden die Lehrer eines jeden Kurses, vorrangig die Leistungs- und Prüfungskurse, Aufgaben stellen. Es kann sich dabei einerseits um Aufgaben handeln, die der freiwilligen Vertiefung oder Verbesserung dienen. Es können auch Aufgaben gestellt werden, die bearbeitet werden müssen und deren Ergebnis in eine Gesamtbewertung einfließen.“ Auch zur Bewertung gibt es bereits einen Ausblick: „Sicher dürfte sein, dass flexible und kreative Lösungen gefunden werden müssen.“