Rudern auf der Trave bot neue Stadtansichten

Mit dem Ausflug nach Lübeck setzten die RGF-Frauen eine bewährte Jahresaktion um. (Foto: RGF)

Sportlicher Ausflug der RGF-Frauen nach Lübeck

LEHRTE-SEHNDE (r/gg). Im vierten Jahr in Folge trafen sich die Ruderinnen des Großen Freien, des Hildesheimer und des Wolfsburger Rudervereins zur Frauen-Wanderfahrt. Diesmal wurden die Gewässer in und um Lübeck von 14 Ruderinnen erobert. Bei der Lübecker Rudergesellschaft wurden Boote geliehen. Bei der ersten Erkundungstour am Freitagnachmittag auf einer 14-Kilometer-Strecke auf der Stadt-,Ober- und Untertrave konnten die schönen Hansebauten Lübecks von der Wasserseite aus bestaunt werden.
Gemeinsam wurde anschließend in den Räumen der Lübecker Rudervereins, die auch für die Übernachtung genutzt wurden, das „Mitbring-Büfett“ verspeist.
Am Samstag hatte Fahrtenleiterin Bärbel Arnold die Wakenitz als Ruderstrecke auserkoren, die wegen ihrer unberührten Natur auch als „Amazonas der Nordens“ bezeichnet wird. Von Lübeck bis zum Ratzeburger See und wieder zurück mussten die Frauen auf 28 Kilometern zeitweilig gegen starke Windböen mit einsetzendem Regen ankämpfen. Dies schadete der guten Stimmung jedoch keineswegs, und es konnten wunderschöne Eindrücke von der Landschaft gesammelt werden.
Am Abend wurde dann auch der obligatorische kulturelle Teil absolviert, denn Ausflugsteilnehmerin Cornelia Kampmann hatte sich eine kleine Besichtigungstour der historischen Lübecker Altstadt ausgedacht, die mit einer Fahrt auf die Aussichtsplattform der St.-Petri-Kirche endete. Im Lübecker Altstadtbierhaus klang der Tag dann in geselliger Runde aus.
Am Sonntag ließen die Damen bei ruhigem Wetter auf der Trave bis zur Kanustation Hamberge und zurück mit einer 24 Kilometer langen Ruderstrecke das schöne gemeinsame Wochenende ausklingen, so der Bericht von Astrid Bartke von der RGF Lehrte-Sehnde.