Positive Corona-Tests im Klinikum

Desinfizierende Grundreinigung folgt

Lehrte (gg). "Im KRH Klinikum Lehrte gab es jetzt Fälle, bei denen bei zwei Patienten in unterschiedlichen Bereichen unabhängig voneinander eine Coronainfektion während ihres stationären Aufenthalts festgestellt wurde", so die Mitteilung von Nikolas Gerdau, zuständig für die KRH-Kommunikation auf Marktspiegel-Nachfrage. Beide Patienten seien bei der Aufnahme negativ getestet und nicht krank gewesen. Weitere Testungen im Corona-Management hätten 22 positive Ergebnisse unter Patienten und neun unter den Beschäftigten angezeigt. Am Dienstag habe sich das KRH Klinikum Lehrte für die stationäre Aufnahme Patienten bei der Rettungsleitstelle abgemeldet. "Sobald möglich, werden alle Patienten mit entsprechenden Informationen und Vorgaben nach Hause entlassen. Dann erfolgt eine umfangreiche desinfizierende Grundreinigung. Sobald dies stations- und bereichsweise abgeschlossen ist, beginnt eine schrittweise Neuaufnahme von Patienten", so die Mitteilung von Nikolas Gerdau.
Die Patienten, die von einer möglichen Absage einer Untersuchung oder eines Eingriffes betroffen waren, seien bereits informiert und das weitere Vorgehen ihrer Behandlung mit ihnen abgestimmt worden. Grundsätzlich sei die Zahl der einbestellten Patienten auch ohne Ausbruchsgeschehen schon stark reduziert, da im Moment nur solche behandelt würden, bei denen eine medizinische Dringlichkeit bestehe.
Grundsätzlich gilt: Regelhafte Besuche durch Angehörige und Freunde sind seit dem 16. Dezember in allen KRH-Häusern nicht möglich. Ausnahmen von diesem generellen Besuchsverbot können in medizinisch begründeten Ausnahmesituationen sowie in palliativmedizinischen Situationen erfolgen. Nikolas Gerdau teilt mit: "Das KRH ist und war während der ganzen Pandemie, wie fast alle Krankenhäuser in Deutschland, immer wieder von Ausbrüchen betroffen."