"Politik in stürmischen Zeiten"

Bernward Schlossarek hält am 16. Dezember eine Kanzelrede in der Matthäuskirche. (Foto: CDU-Region Hannover)

Bernward Schlossarek auf der Matthäuskanzel

LEHRTE (r/gg). Am Sonntag, 16. Dezember, wird der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion Region Hannover, Bernward Schlossarek, um 18 Uhr im Rahmen des Weihnachtsmarktes auf der „Matthäuskanzel“ zu Gast sein. Er hält eine Kanzelrede zum Thema: „Auf das Fundament kommt es an! Politik in stürmischen Zeiten“, gewährt dabei Einblick in die Arbeit eines Regionsabgeordneten und stellt sich der Frage, inwiefern christliche Werte politisches Handeln bestimmen können. Dabei nimmt er Bezug auf das biblische Gleichnis vom Hausbau (Matthäus 7, 24-27). In ihm werden Häuser entweder auf Fels oder auf Sand gebaut – mit den entsprechenden Konsequenzen in stürmischen Zeiten.
Musikalisch wird der Gottesdienst von Ulrich Dennert gestaltet, die liturgische Begleitung übernimmt Pastorin Beate Gärtner.
Bernward Schlossarek wurde am 16. Dezember 1962 in Lehrte geboren. Nach seinem Abitur an einem Wirtschaftsgymnasium 1983 studierte er bis 1989 in Osnabrück Katholische Religion, Geschichte und Politik auf Lehramt. Sein Referendariat absolvierte er von 1990 bis 1992 am Gymnasium Carolinum in Osnabrück. Es folgten von 1992 bis 2008 Stationen als Lehrer an unterschiedlichen Schulformen. 2008 wechselte Bernward Schlossarek von der Schule in die Staatskanzlei. Unter den Ministerpräsidenten Christian Wulf und David McAllister war er bis 2013 Referent für Kirchenfragen und Bildungspolitik. Dem schloss sich erneut eine Tätigkeit als Lehrer an. Seit etwa 10 Wochen ist Bernward Schlossarek Referent im Bereich Bildung und Wirtschaft unter Minister Bernd Althusmann.
Bernward Schlossarek ist verheiratet, und er hat zwei große „Hobbies“: Er ist seit 2006, also bereits in der dritten Amtszeit, ehrenamtlich Regionsabgeordneter und seit fünf Jahren Fraktionsvorsitzender der CDU Fraktion in der Region Hannover. Seine Themen sind die Schul- und Bildungspolitik und die Krankenhauspolitik. Er ist engagierter Katholik: fromm und gläubig, aber kritisch gegenüber der Amtskirche. Zur Kanzelrede in Matthäus ist er auf ungewöhnliche Weise gekommen: Er wurde in einem Lebensmittelgeschäft zwischen Regalen zweimal von Pastorin Beate Gärtner angefragt. „Beim zweiten Mal“, so Bernward Schlossarek, „habe ich mich dann in mein Schicksal gefügt“. Für ihn ist die Kanzelrede in Matthäus eine spannende Herausforderung, der er sich gerne stellt.