Plan zur Dorfentwicklung

Stadtverwaltung lädt für Montag, 16. Mai, ein

Lehrte (r/gg). Für die sogenannte "Dorfregion Lebensort ISA" mit den Orten Immensen, Sievershausen und Arpke soll es eine weitere Bürger-Beteiligung geben. Ziel der Stadtverwaltung ist, einen Plan für die Dorfentwicklung zu erstellen. Finanziert wird dies über Fördermittel, externe Berater sind engagiert. Interessierte Bürger sind zur "Projektwerkstatt" für Montag, 16. Mai, um 18 Uhr im Festsaal des Hotel Fricke an der John-F.-Kennedy-Straße 32 eingeladen.
Zum Hintergrund teilt die Stadtverwaltung mit: Der Dorfentwicklungsplan der Dorfregion Lebensort ISA soll im Sommer als Entwurfsfassung den Trägern öffentlicher Belange vorgelegt werden und wird danach vom Rat als Handlungsrahmen verabschiedet. Er bildet die Voraussetzung zur Förderung öffentlicher und privater Projekte ab 2023. Im Rahmen der Dorfentwicklung haben also auch Privatpersonen die Möglichkeit, Fördermittel zu beantragen, um ortsbildprägende Bausubstanz zu erhalten oder in ihrem Erscheinungsbild wiederherzustellen. Mögliche Maßnahmen sind beispielweise die Erneuerung von Fenstern, Türen und Toren, die Sanierung von Fassaden oder Dächern sowie die Gestaltung von Hofräumen und Einfriedungen, darüber hinaus auch die Umnutzung von Wirtschaftsgebäuden und die Revitalisierung leerstehender Bausubstanz. Die Vergabe der öffentlichen Mittel ist allerdings auch mit Anforderungen an die Gestaltung und die Materialverwendung verbunden. Worauf kommt es bei der Gestaltung an? Was ist für die Antragstellung zu beachten? Darüber informiert Karin Bukies von der Planungsgemeinschaft KoRiS/Stadtlandschaft zu Beginn der Projekt-Werkstatt, bevor in die Diskussion zu den konkreten Projekten eingestiegen wird. Die Projektwerkstatt ist vorerst die letzte Möglichkeit, an der Entwicklung des Dorfentwicklungsplans vor der Antragsstellung der Projekte zum ersten Stichtag 30. September mitzuwirken.