Pfarrer Teichert verlässt Sankt-Bernward

Kaplan David Bleckmann nach seiner ersten Messe in Sankt Bernward. (Foto: Jörg Wieters)

Neuer Kaplan David Bleckmann hält erste Messe in Lehrte

LEHRTE (r/gg). Am vergangenen Sonntag stellte sich David Bleckmann, 36 Jahre alt, erstmals als Kaplan der Sankt-Bernward Gemeinde vor. Er wird an die Stelle von Pfarrer Klemens Teichert treten, der sich aus gesundheitlichen Gründen künftig allein auf seine Arbeit als Spiritual der Auszubildenden der pastoralen Berufe im Bistum Hildesheim konzentrieren möchte. „Wir freuen uns über den schnellen Ersatz, den uns das Bistum ermöglichte. Gleichzeitig bedauern wir das Ausscheiden Pastor Teicherts. Wir haben ihn in der kurzen Zeit seines Wirkens bei uns als einen aufgeschlossenen Seelsorger und tiefsinnigen Prediger schätzen gelernt“, sagte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Günther Schrüfer nach der ersten Messe des Kaplans in der Sankt-Bernward-Gemeinde.
David Bleckmann ist 2016 im Hildesheimer Dom zum Priester geweiht worden. Seinen priesterlichen Weg schlug der gebürtige Grasdorfer (Holle) nach seinem Referendariat an einem Gymnasium an der Schwäbischen Alb ein. Die Bekanntschaft mit Seminaristen und Priestern sowie die Begegnung mit Gott in der Liturgie hatte ihn während seines Studiums der Katholischen Theologie und der Germanistik sowohl in Würzburg als auch in Freiburg im Breisgau immer drängender nach seiner eigentlichen Berufung fragen lassen. Im Jahr 2011 trat er in das Priesterseminar ein und nahm an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen Frankfurt am Main ein Studium der Lizenz im Fach Dogmatik auf. Vor seinem Wechsel in den Pfarrverbund von Sankt-Martin Hannover Ost und Sankt Bernward Lehrte mit seinen Filialkirchen Sankt Maria Sehnde, Sankt Josef Bolzum und Sankt Theresia Ahlten wirkte David Bleckmann in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt Buxtehude. Lehrte hatte er bereits vor seiner ersten Messe bei einem Rundbesuch seiner neuen Pfarrei kennengelernt und den kleinen Kosmos der Gemeinde mit dem ersten Eindruck rasch erfasst, wie er berichtete: „Die Kirche am Ende einer langen Straße, dann ein beeindruckendes Ensemble mit Kindergarten, Friedhof, Pfarrheim und Pfarrhaus. Und am anderen Ende der Straße sogar die katholische Schule.“