Ortsbürgermeister stellen sich vor

Michael Clement, Ortsbürgermeister in Immensen. (Foto: Privat)

Immensen: Michael Clement will Fronten überwinden

Immensen (gg). Was kommt als nächstes im Dorf? Nach der Kommunalwahl und der Konstituierung in den Gremien geben die Ortsbürgermeister für den Marktspiegel einen Ausblick. Wofür engagieren sie sich? Was wird wichtig werden? Michael Clement ist Ortsbürgermeister in Immensen. Er gehört der SPD schon seit 2002 an und ist seitdem in verschiedenen Funktionen im Vorstand des SPD-Ortsvereins aktiv. Seit 2016 hat er einen Sitz im Ortsrat und war dort von 2016 bis 2021 Fraktionssprecher und hat für die SPD die Fraktionsarbeit organisiert. Ebenfalls seit 2016 ist er Ratsmitglied der Stadt Lehrte mit den Schwerpunkten im Schulausschuss und dem Ausschuss für Haushalt, Wirtschaft, Liegenschaften und Feuerwehrwesen. Im Rahmen der SPD-Ratsfraktion ist er als einer der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden aktiv.
Michael Clement erklärt: „Motivation zu meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten beruht auf meiner Initiative, andere Menschen oder Projekte zu unterstützen, die einen erkennbaren Beitrag zur positiven Entwicklung unserer Gemeinschaft beitragen. Ich habe in dem Bereich meine Schwerpunkte in der Vergangenheit bei der freiwilligen Feuerwehr gehabt, bei der ich mich fast drei Jahrzehnte in verschiedenen Funktionen eingebracht habe und dort unter anderem auch die Gründung des Fördervereins und der Kinderfeuerwehr mit initiiert und begleitet habe.“ Seine Interessen hätten sich im Laufe der Zeit dann über die Feuerwehr hinaus entwickelt, so sein Rückblick. Er sei „in die Kommunalpolitik hineingewachsen“, habe sich an der Elterninitiative der offenen Ganztagsgrundschule und der Gründung des Dorfladens in Immensen eingebracht. Michael Clement sagt: „Mit diesen beiden Projekten haben wir zum einen den Erhalt unserer Grundschule nachhaltig gefestigt und zum anderen einen Nahversorger etabliert, der auch als sozialer Treffpunkt in Kombination mit dem gerade entstehenden Gemeindezentrum fungieren soll. Aus den vielen positiven Erfahrungen bei der Feuerwehr und den Projekten heraus hat sich für mich gezeigt, dass wir gemeinsam einiges bewegen und erreichen können Aktuell sind wir mit der Dorfregion Immensen – Arpke – Sievershausen in das Dorfentwicklungsprogramm gestartet, aus dem heraus wir jetzt weitere Projekte entwickeln können. Das Projekt der Nachbarschaftshilfe ist umgesetzt und gestartet, und wir warten nun auf die Rückmeldungen aus den Orten.“ Zum Ausblick erklärt der Ortsbürgermeister: „Für die nahe Zukunft steht die Gestaltung des Dorfplatzes zwischen dem Dorfladen und dem Gemeindezentrum auf der to-do-Liste.“
Den Charakter des Dorfes mit den langgezogenen Bauernhöfe soll bei der baulichen Weiterentwicklung unbedingt erhalten bleiben, die Absicherung und der langfristige Erhalt Zytaniens ebenfalls, so Michael Clement, und er ergänzt: „Bei der baulichen Entwicklung in Immensen wäre neben der strukturierten Innenverdichtung im Ort noch die weitere bauliche Entwicklung im Rahmen des Gebiets Ziegeleistraße Ost zu nennen.“
Für die Legislaturperiode von 2021 bis 2026 baut Michael Clement ich auf eine nachhaltige und gute Zusammenarbeit im Rahmen des Ortsrats Immensen – ich möchte dort erreichen, dass wir uns alle gemeinsam für die Ziele und Entwicklung in Immensen einsetzen. „In den letzten fünf Jahren war eine derartige kooperative Zusammenarbeit leider kaum möglich – dies möchte ich überwinden und mit allen gemeinsam zusammenarbeiten“, sagt Michael Clement. In einem ersten Schritt zur Überwindungen der Fronten sollen die Aufgaben des Ortsbürgermeisters auf weitere Schultern verteilt werden, in dem ein zweiter Stellvertretender oder eine zweite Stellvertreterin gewählt werden. Auf Marktspiegel-Nachfrage gibt es seitens der CDU-Fraktion im Ortsrat, Philipp Hattendorf und Martina Prüße, positive Rückmeldung. Philipp Hattendorf sagt: „Wir begrüßen das.“ Der Immenser Ortsrat hat sieben Sitze. Zur SPD-Fraktion gehören Ortsbürgermeister Michael Clement, Norma Wildhagen, Björn Bähre und Sven Grobe. Ein Sitz ist mit Beate Julitta Lange der Freien Wählergemeinschaft zugeordnet.