Ortsbürgermeister stellen sich vor

Ortsbürgermeister Jens Utermann. (Foto: Privat)

Steinwedel: Jens Utermann sieht Potenzial

Lehrte (gg). Was kommt als nächstes im Dorf? Nach der Kommunalwahl und der Konstituierung in den Gremien geben die Ortsbürgermeister für den Marktspiegel einen Ausblick. Wofür engagieren sie sich? Was wird wichtig werden? Jens Utermann ist Ortsbürgermeister in Steinwedel. Er hat das Amt schon seit 2011 inne, gehört der SPD an und hat im fünfköpfigem Gremium mit Thore Meiwes und Susanne Niesel die Mehrheit. Weitere Mandatsträger sind der stellvertretende Ortsbürgermeister Ralf Wengorsch CDU und Michael Schimanski Grüne. Karl-Heinz Bode (SPD) ist  beratendes Mitglied.
Der 64-jährige Jens Utermann bereits sei 25 Jahren Mitglied im Ortsrat und seit zehn Jahren Ratsmitglied. Er schreibt: "Grundsätzlich ist und war es immer mein Anliegen, der Gesellschaft etwas von dem zurückzugeben, was mir in meinem Leben an Positivem vergönnt war. Ich möchte in unserem Dorf gemeinsam mit den Vereinen ein vielfältiges, aktives Dorfleben stärken, die Menschen zusammenbringen und Brücken zwischen unterschiedlichen Positionen bauen. Wir feiern in 2023 (Corona-bedingt ein Jahr später) Tausend Jahre Steinwedel!" Es gelte, die Lebensqualität in Steinwedel zu erhalten und weiter zu fördern. Hierzu müsse unter anderem das seit Langem sichtbare Wegbrechen der Infrastruktur gestoppt, Steinwedel als Grundschulstandort gesichert, weiterer Wohnraum geschaffen und die erhebliche Verkehrsbelastung, insbesondere durch den Schwerlastverkehr, reduziert und verträglicher gestaltet werden. Auch das Erleben der Natur in der Feldmark habe ein deutliches Potenzial nach oben.
Jens Untermann ist Professor und Ministerialrat im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (Leiter des Referates Bodenschutz und Altlasten, Deponien). Zur Zusammenarbeit im Ortsrat schreibt er: "In den letzten zehn Jahren haben wir es im Ortsrat immer geschafft, alle wichtigen Entscheidungen einstimmig zu treffen. Nur so kann sich ein kleiner Ortsrat in der Stadt Lehrte Gehör verschaffen. Ich werbe dafür, dass wir diese Tradition in einem deutlich verjüngten und bunteren Ortsrat auch in der neuen Ratsperiode beibehalten - dies soll und darf aber Diskussionen über unterschiedliche Positionen nicht ausbremsen."