"Orte schaffen, um zu diskutieren"

Reinhard Nold (von links), Norman Happatz und Dirk Kühn engagieren sich für die DGB-Initiative. (Foto: Privat)

DGB-Zukunftsdialog in Berlin, Reinhard Nold vom DGB-Lehrte war dabei

LEHRTE (r/gg). Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) beginnt eine Kampagne, den sogenannten Zukunftsdialog. Bundesweit sollen Gewerkschafter mit Bürgern die Themen diskutieren, die vor Ort bewegen. Eine entsprechende Kick-Off-Veranstaltung lief mit Delegierten bereits in Berlin im Kongresszentrum des Hotels Estrel. "Ziel ist es, Perspektiven jenseits der neoliberalen Agenda der letzten Jahrzehnte zu entwickeln und andere Leitlinien für eine gerechtere Arbeitswelt und Gesellschaft zu finden und umzusetzen", berichtet Reinhard Nold, der den DGB Ortsverband Lehrte vertrat.
„Schon im Januar wird es in Lehrte eine erste öffentliche Aktion zum Zukunftsdialogdialog geben“, kündigt der stellvertretender ver.di Ortsvereinsvorsitzende Dirk Kühn an, „Mit diesem Projekt wollen wir die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme ebenso in den Blick nehmen, wie die flächendeckende Gesundheitsversorgung oder den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in den Städten. Die Dialogkarten und die Einwurfboxen mit dem extra kreierten Logo sind schon vor Ort.“
Die Gewerkschaften wollen gesellschaftspolitische Akteure und echte Mitmach-Organisationen sein. „Wir haben allen Grund deutlich zu machen, wofür Gewerkschaften stehen. Denn, so selbstbewusst sollten wir sein: Dieses Land würde ohne Gewerkschaften anders aussehen“, mit diesen Worten unterstützt der Lehrter IG BCE Ortsgruppenvorsitzende Norman Happatz den Zukunftsdialog.