Offener Besuch im Trauercafé

Mitarbeiterinnen des Trauercafes: Gisela Hauschild (vorne sitzend); Anette Setzepfand (von links), Manuela Fenske-Mouanga, Ingrid Voges, Kirsten Jagau-Brinkmann und Vorstand der Hospizstiftung im Kirchenkreis Burgdorf Klaus Kiene. (Foto: Privat)

Arbeit des Ambulanten Hospizdienstes gewürdigt

LEHRTE (r/gg). Seit zehn Jahren kommen auf Einladung des Ambulanten Hospizdienstes für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze an jedem ersten Samstag des Monats in der Zeit von 15.30 bis 17.30 Uhr trauernde Menschen in den Räumen an der Goethestraße 20 zum Austausch mit Gleichbetroffenen zusammen. Im April 2009 eröffnete das „Trauercafé“ in den Räumen des Matthäus-Gemeindezentrums zum ersten Mal seine Türen.
In „Caféhaus-Atmosphäre“ können trauernde Menschen dort miteinander über ihre Lebenssituation oder persönliche Dinge, die sonst keinen Platz haben, sprechen.
„Unsere Mitarbeiterinnen werden für diese Aufgaben geschult, sie kümmern sich im Trauercafé um das leibliche Wohl der Gäste und stehen als Ansprechpartner für spezielle Fragen der Trauerbegleitung zur Verfügung,“ erläutert Manuela Fenske-Mouanga, leitende Koordinatorin des Hospizdienstes, die Arbeit im Trauercafé, „sie schaffen in einer geschützten Atmosphäre Raum, die eigene Trauer auszudrücken.“
Am "Tag der offenen Tür" anlässlich des zehnjährigen Bestehends konnten Besucher ohne eigene Betroffenheit das Trauercafé kennenlernen und mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Hospizdienstes in das Gespräch kommen.
Der Vorstand der Hospizstiftung des Kirchenkreises gratulierte: Klaus Kiene überreichte stellvertretend für alle Vorstandmitglieder ein kleines Präsent an die Mitarbeiterinnen für ihre langjährige Beratung und Begleitung der Trauercafé-Gäste.
Der Besuch des Trauercafés ist kostenfrei und unabhängig von Konfession und Herkunft. Die Bäckerei Maaßen aus Lehrte unterstützt das Trauercafé regelmäßig mit Kuchenspenden.