Neue Standarte für die nächsten 100 Jahre des TSV Arpke geweiht

Mit dem Symbol des Turnerbundes aus deutscher Eiche (vorn) versah bei ihrer Weihe zum 100-jährigen Vereinsjubiläum Turnkreisvorsitzender Jürgen Harfst (re.) die neue Standarte des TSV „Germania“ Arpke, die hier Schwimmspartenleiter Horst Miller für den Fesumzug in Empfang nimmt. Hinter ihm freut sich Vereinsvorsitzender Jörg Schrader über die trotz der Regentage sehr erfolgreiche Jubiläumswoche. (Foto: Walter Klinger)

Feierliche Weihe und munterer Festumzug beenden Jubiläumswoche

LEHRTE/ARPKE (kl). Wieviel Kondition bleibt nach einer zehntägigen Festwoche voller „bewegender“ Aktionen, wenn am Vorabend ein Drittel der Mitglieder des Jubiläumsvereins im Festzelt (zu den Rhythmen der „Shadow Boys“) durchgetanzt hat? Für den TSV „Germania“ Arpke wurde diese Frage am Sonntagvormittag sehr positiv beantwortet: Noch mehrere hundert SportlerInnen, verstärkt durch Schützenverein, Siedlergemeinschaft, Dart-Club und Siedlergemeinschaft, bildeten die beeindruckende Kulisse für die Standartenweihe als feierlichen Schlusspunkt der Veranstaltungsfolge zum 100-jährigen Bestehen.
Zusammen mit der bereits 1924 geweihten bisherigen, aber schon etwas verblassenden Fahne, wurde das neue Symbol der Geschlossenheit dem anschließenden Festumzug durch die Ortschaft voran getragen. Turnkreisvorsitzender Jürgen Harfst hatte die Standarten(spitze) zuvor mit dem aus standhafter deutscher Eiche gefertigten Turnersymbol (es steht für das Motto von Turnvater Jahn: Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei) versehen und als Symbol des gemeinsamen Wollens der Arpker Sportlergemeinschaft gewürdigt.
Neben dem eigenen Arpker Spielmannszug war der Fanfarenzug der Schreberjugend Hannover die zweite Musikformation im Zug. Völlig unproblematisch – wie übrigens die gesamte Organisation der Festwoche – wurde wegen der Ferientermine geduldig auf die Hannoveraner gewartet – und auch die ZuschauerInnen an den Straßen harrten so lange aus. Hunderte feierten dann in und am Festzelt den Ausklang, was als letzte Aktivität des Jubiläums auch dem wegen Regens um eine Woche verlegten Fußballturnier der Jüngsten (G-Jugend) eine gute Zuschauerkulisse bescherte.