Neue Konzertsaison im Jugendhaus Lehrte-Nord beginnt

Als eine von drei Bands des Start-Konzertes will zur Eröffnung der dortigen Livemusiksaison 2013 "One Strike Left" aus Hannover (Foto) am 16. Februar auf der Bühne des Jugendhauses Lehrte-Nord eine Hardcorepunk-Party feiern. (Foto: One Strike Left)
Lehrte: Jugendhaus Lehrte-Nord |

Start war wegen Krankheit verschoben - Wieder drei Bands live

LEHRTE (r/kl). Ein neues Jahr eine neue Konzertsaison. Im Jugendhaus Lehrte-Nord ("JuNo"), Aligser Weg 3, startet nach dem krankheitsbedingten Ausfall des „Rock'n Roll Winter Bash“ Ende Januar nun wirklich das neue Konzertjahr, und zwar am Samstag, 16. Februar, mit "Fire in Fairyland", "One Strike Left" und "Dromedar". Bis zur Festivalsaison im Sommer sind dann fünf Livekonzerte geplant, jeweils eines pro Monat.
Größtenteils kommen wieder Fans der gitarrenorientierten Musik auf ihre Kosten. Jedoch sind auch dieses Jahr vom Singer und Songwriter Gökhan Sagir (Konzert am 22. Juni) bis zur Crossover-Metal-Band "Narcotic Nonfiction" (18. Mai) wieder verschiedene Stile vertreten. Vereinzelt ist sogar noch Platz für die ein oder andere Band.
"Wer immer schon oder endlich mal wieder bei sich um die Ecke eine Band auf der Bühne sehen möchte, kann seine Wünsche dem Konzertteam gerne mitteilen", ermuntern die "JuNo"-Teamer.
Am 16. Februar geht es los mit einem Konzert der Kategorie "typisch JuNo": Drei Bands, die ähnliche Musik machen und mit ihrem unterschiedlichen Stil dennoch Abwechslung versprechen. "Fire in Fairyland" aus Celle liefern schon im Bandnamen eine perfekte Umschreibung ihrer Musik.
Die glasklare, teilweise zerbrechlich, zärtlich anmutende und doch druckvolle Stimme von Frontfrau Anna trifft auf mächtige Screams. Beides verschmilzt zu einem modernen Sound irgendwo zwischen Pop-Punk und Hardcore.
Ihre Bühnenperformance, melodische Riffs und treibende Drums runden den Gesamteindruck ab. Am 11. Januar dieses Jahres erschien ihr neues Album, mit dem sie auch ins "JuNo" kommen.
Außerdem kommen "One Strike Left" aus Hannover. Sie feiern auf der Bühne eine Hardcorepunk-Party und sprengen die Grenze zwischen Bühne und Publikum spielend. Eine Band, die schon zwei Mal bewiesen hat, dass sie perfekt auf die Bühne im "JuNo" passt.
Mit schnellen Punkbeats und treibenden Gitarren legen sie eine perfekte Grundlage unter melodische Gesangslinien und wilde Schreiattacken. Mit einer gehörigen Portion Selbstironie bringen sie so ehrliche Gesellschatfskritik
und ihren Frust über politische Brennpunkte zum Ausdruck.
Als Band mit lokalen Wurzeln präsentieren sich "Dromedar" erstmals in Lehrte im "JuNo". Mit ihrem progressiv Rock entführen sie in gedankenverlorene Traumwelten und Tanzräusche.
Dieses erste Konzert im neuen Jahr repräsentiert, was die Gigs im "JuNo" ausmacht. Denn neben dem Ziel, einen Beitrag zur Kulturlandschaft Lehrtes besonders - aber nicht nur - für Jugendliche zu leisten, liegt ein Schwerpunkt der Konzertreihe wieder bei der Förderung von Bands, die aus der Umgebung von Lehrte kommen.
Ein Drittel der 57 Bands, die seit der Eröffnung des Jugendhauses 2008 dort auf der Bühne standen, haben einen lokalen Bezug. Daran lässt sich erkennen, dass bei
fast allen Konzerten mindestens auch eine dieser Bands auf der Bühne stand und das soll auch dieses Jahr wieder so sein.
Dadurch soll einerseits jungen regionalen Bands die Möglichkeit gegeben werden Live-Erfahrung zu sammeln, andererseits aber auch allen anderen Musikern eine
Bühne geboten werden, um dem heimischen Publikum ihre Werke zu präsentieren. Einige Bands nehmen sogar weite Wege dafür in Kauf, unter anderem aus Bayreuth, München, Hamburg und Kiel.
Den besonderen Reiz bietet dabei der direkte Kontakt zwischen Publikum und Band, wie er nur in einem solch überschaubaren Saal (die Kapazität liegt bei ungefähr 150 Zuschauern) möglich ist.
Über alle Termine und Neuigkeiten im Programm informiert das "JuNo" auf seiner Homepage (www.juno-lehrte.de) und der Facebook-Seite des Konzertteams (www.facebook.com/JuNoKonzerte).
Der Eintritt zu den Konzerten kostet zwischen drei und fünf Euro und geht genau wie alle anderen Einnahmen der Abende direkt an die Bands.