Neue Anordnung der Behörden

In den rot markierten Fußgänger-Passagen in Lehrtes Zuckerzentrum gilt die behördlich angeordnete Maskenpflicht. (Foto: Stadt Lehrte/Beate Beckmann)

Ausweitung der Maskenpflicht auf öffentliche Bereiche

Lehrte (r/gg). Die Regionsverwaltung hat auf Grund der gemeldeten Corona-Infektionszahlen per Allgemeinverfügung eine Erweiterung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum angeordnet. Die Vorgabe der seit Freitag in Kraft getretenen Landesverordnung wird damit umgesetzt. Diese beruht auf dem allgemein bekannten Corona-Inzidenzwert, der in Lehrte am Dienstag 89,2 betrug.
Die Allgemeinverfügung regelt unter anderem, dass an öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum begegnen oder sich nicht nur vorübergehend aufhalten und an denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann, die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht. Dazu gehören Fußgängerzonen, Wochen-, Spezial- und Jahrmärkte, Ladengebiete, Einkaufszentren sowie Einkaufsstraßen sowie die dazugehörenden Parkplätze. Konkret betroffen in Lehrte sind insbesondere die beiden Fußgängerzonen in der Innenstadt sowie der Rathausvorplatz. Maßgeblich ist die konkrete Beschilderung vor Ort. Da der Bahnhofstunnel direkt an die Bereiche Neues Zentrum und Bahnanlagen angrenzt, wird auch für diesen Bereich dringend empfohlen, einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Denn auch dort kann der Mindestabstand von 1,5 Meter regelmäßig nicht eingehalten werden.
Ausnahmen gelten bei der Ausübung einer andauernden beruflichen schweren körperlichen Tätigkeit, für Menschen mit körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung, für Kinder unter sechs Jahren oder während sportlicher Betätigung.
Polizei sowie der städtische Ordnungsdienst werden durch regelmäßige Kontrollen in der nächsten Zeit verschärft das Einhalten der Regeln überwachen.