Mehr Busse für Schüler nötig?

CDU in der Region stellt Forderung auf

Region (r/gg). Jetzt stellt die CDU-Regionsfraktion fest, dass die Schülerbeförderung nicht den erdachten Hygieneregeln entspricht. Die Forderung, wonach private Busunternehmen zur Aufstockung des bestehenden öffentlichen Nahverkehrs beauftragt werden sollen,steht im Raum. "Nur so ist der so wichtige Mindestabstand zwischen den Schülern realistisch einzuhalten", meint Bernward Schlossarek, CDU-Fraktionsvorsitzender in der Regionsversammlung. Er stellt den Gesundheitsschutz an oberste Stelle und meint, dass der Einsatz von aktuell nicht benötigten Reisebussen im Schülerverkehr dazu beitragen würde, das Ansteckungsrisiko auf dem Schulweg deutlich zu verringern und das Vertrauen in das klimafreundliche und sichere Verkehrsmittel Bus zurück zu gewinnen. Gleichzeitig würden die heimischen Verkehrsunternehmen nach Monaten des kompletten Stillstands ein dringend benötigtes wirtschaftliches Tätigkeitsfeld erhalten. Die Meldungen, dass die Busse für den Schultransport zu voll seien, häuften sich. Bernward Schlossarek erklärt: "In der Schule werden die Schüler getrennt, im Bus sind sie nach wie vor dicht gedrängt. Es macht wenig Sinn, wenn in den Schulen die einzuhaltenden Mindestabstände in den Klassenräumen und auf dem Schulhof bei 1,50 Meter liegen, diese Jungen und Mädchen dann aber sowohl in den Wartebereichen der Bushaltestellen als auch während der Fahrten in den Schulbussen eng nebeneinander stehen und sitzen.