Maria Flachsbarth bleibt Vorsitzende

Maria Flachsbarth, Vorsitzende im CDU-Bezirksverband, mit Günter Nooke, Podiumsteilnehmer und heute Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin. (Foto: CDU-Wahlkreisbüro)

Parteitag des CDU-Bezirksverbandes mit Wahl

LEHRTE (r/gg). Maria Flachsbarth, CDU-Bundestagsabgeordnete im hiesigen Wahlkreis, ist mit 94,8 Prozent der Stimmen im Amt der Vorsitzenden des CDU-Bezirksverbandes Hannover beim Parteitag in Hameln wiedergewählt worden. Zur Seite stehen ihr künftig als Stellvertreter Dirk Toepffer (Kreisverband Hannover-Stadt), Frank Schmädeke (Kreisverband Nienburg) und Klaus-Dieter Drewes (Kreisverband Schaumburg). Die weiteren Mitglieder des CDU-Bezirksvorstandes sind in Kürze unter www.cdu-bezirksverband-hannover.de einsehbar.
Der CDU-Bezirksverband Hannover umfasst insgesamt sechs Kreisverbände und ist mit seinen rund 10.100 Mitgliedern der drittgrößte in Niedersachsen.
Der thematische Schwerpunkt des Parteitages "30 Jahre Mauerfall" wurde zunächst mit einer interessant besetzen Podiumsdiskussion abgebildet: Günter Nooke, heute Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und seinerzeit kirchlicher Oppositioneller in der DDR seit 1987, Mitbegründer des Demokratischen Aufbruchs und Mitglied der ersten freigewählten Volkskammer bis 1990, schilderte den 125 Delegierten eindringlich die Bedingungen und Beweggründe der Menschen, die Ende achtziger Jahre zunehmend organisierten Widerstand in der DDR leisteten. Mit Cornelia Kupsch saß eine Frau auf dem Podium, die mit ihrer Familie im Zuge des Paneuropäischen Picknicks im August 1989 in den Westen floh. Sie berichtete nicht nur eindrucksvoll von den Lebensbedingungen in der DDR, sondern auch über die Entwicklungen in den letzten Monaten vor dem Mauerfall. Heute ist Cornelia Kupsch CDU-Bezirksbürgermeisterin in Hannover. Die von Editha Westmann moderierte Runde komplettierte Dirk Toepffer, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, der seine Erlebnisse als ein im Westen aufwachsender Jugendlicher schilderte, der durch familiäre Beziehungen regelmäßig in die DDR reiste. Im Anschluss verabschiedeten die Delegierten einstimmig einen Antrag für den Bundesparteitag im November, der eine stärkere Würdigung der Lebensleistung für die Menschen fordert, die mit ihrem Widerstand die Deutsche Einheit ermöglich haben.