Mädchenfußball beim SV 06 Lehrte geht gut an den Start

Zwei Mannschaften sind das Ziel: Bereits bis zu 15 Mädchen nehmen an dem Training teil, welches der SV 06 Lehrte immer freitags ab 15.00 Uhr in der Volksbank Soccer-Arena des SV 06 Lehrte in der Mielestraße 7 anbietet. (Foto: SV 06 Lehrte)
Lehrte: Volksbank Arena des SV 06 Lehrte |

Training immer am Freitag - Zwei Mannschaften sind das Ziel

LEHRTE (r/kl). Die Mädchenfußballabteilung des SV 06 Lehrte wächst. „Wir freuen uns, dass sich inzwischen eine Gruppe von Mädchen zusammen gefunden hat“, so Dirk Ewert, Jugendkoordinator des Vereins.
Natürlich hat der mediale Rummel um die deutsche Frauen-Nationalmannschaft einen enormen Anteil dazu beigetragen, dass der Mädchenfußball so interessant geworden ist.
Seit letztem Jahr gibt es nun das Schnuppertraining für Mädchen beim SV 06 Lehrte.
Inzwischen sind bis zu 15 Mädchen beim Training, welches immer freitags ab 15.00 Uhr in der Volksbank Soccer-Arena des SV 06 Lehrte, Mielestraße 7, stattfindet.
Ballett? Reiten? Kunstturnen? „neeeh!!!“ Allein der Gedanke an die typischen Mädchensportarten löst bei den Mädchen des SV 06 Lehrte blankes Entsetzen aus.
Die Mädchen spielen Fußball. Bald halten sie locker mit den Jungen mit. „Bisher haben uns die Jungs in unserer Klasse immer gehänselt“, sagt Alicia, „jetzt können wir sie bald auslachen.“
Auch in der Vergangenheit haben Mädchen beim SV 06 Lehrte Fußball gespielt, aber die jungen Spielerinnen mussten dann bei den Jungen mitspielen.
Auf die Frage, ob Mädchen anders trainiert werden als Jungen antwortete Trainer Denis Wiedemeier: "Nein, nicht anders". Aber er hat den Eindruck, dass Mädchen beim Spiel bissiger sind.
Frage an Alicia: "Warum Fußball?": "Weil es Spaß macht, ein Ausgleich zur Schule ist und wegen der Fitness“.
„Wir möchten zwei Mädchenmannschaften aufbauen, die später auch am Spielbetrieb teilnehmen“, so Vereinsvorsitzender Ulf Meldau, der sich persönlich um Aufbau der Mädchenmannschaften kümmert.
"Wir würden uns sehr freuen, wenn noch einige Mädchen dazu kommen würden“, so der Trainer Denis Wiedemeier.