"Lolly-Tests" für Kita-Kinder

Erster Service für Eltern kostet 20.000 Euro

Lehrte (r/gg). Der Rat hat in seiner jüngsten Sitzung die Anschaffung und Bereitstellung von Corona-Testkits für Kita-Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren beschlossen und hierfür 120.000 Euro zur Verfügung gestellt. Pro Kind können je Woche maximal zwei Testkits verbraucht werden. Die Kosten werden vollständig durch die Stadt Lehrte getragen.
Das Angebot zur Nutzung der Testkits ist den Eltern, den Erziehungsberechtiten, freigestellt. „Die Testkits dienen im Interesse aller dazu, die Verbreitung des Corona-Virus weiter einzuschränken und somit auch die Betreuung sicher zu stellen,“ meint Bürgermeister Frank Prüße.
Die Stadtverwaltung hat inzwischen 6.000 „SARS-CoV-2 Antigen Lolly-Laientests“ zu einem Gesamtpreis von 20.634,60 Euro (brutto) bestellt. Die Lieferungen sollen bereits Anfang kommender Woche direkt an die Kindertagesstätten erfolgen, und die Testkits sogleich an interessierte Eltern verteilt werden. Die Testung erfolgt in der Regel zweimal wöchentlich durch die Eltern zuhause. „Nachdem die Erzieher ihre erste Schutzimpfung Mitte April erhalten hatten, konnte die Wiederaufnahme des eingeschränkten Betriebs nun auch mit der Umsetzung der Test-Strategie für die Kita-Kinder ergänzt werden“, sagt Frank Prüße.
Der zuständige Sachgebietsleiter Markus Lechelt ergänzt: "Zudem ist die zweite Schutzimpfung für die Erzieher für Anfang Juni 2021 geplant, die genauen Termine müssen jedoch noch vom Impfzentrum bestätigt werden.“