Leiterin des SchülerInnenbüros Lehrte Süd geht in den Ruhestand

Seit Gründung des Ortsvereins Lehrte 1986 hat Petra Oppermann für den Kinderschutzbund Lehrte und sein SchülerInnenBüro am Schulzentrum Lehrte-Süd gearbeitet. (Foto: Horst-Dieter Brand)
Lehrte: DKSB SchülerInnenBüro |

Ein Beitrag von Horst-Dieter Brand - Petra Oppermann legt aber Wert auf die Feststellung: „Es geht weiter!“

LEHRTE (hdb). „Es geht weiter, und es wird ganz großes Kino“: Petra Oppermann, bisherige Leiterin des SchülerInnenbüros in der Lehrter Südstadt, weiß ihre Nachfolge gut geregelt.
Nach fast 20-jähriger Arbeit für den Kinderschutzbund ist die gebürtige Burgdorferin vor zahlreichen Gästen in den Ruhestand verabschiedet worden.
Gemessen an den unbezahlten Überstunden hätte Oppermann diesen neuen Lebensabschnitt eigentlich bereits vor sieben Jahren erreicht, würdigte der Ortsvereinsvorsitzende Burkhard Kappe ihr hohes persönliches Engagement seit Eröffnung des SchülerInnenbüros gegenüber dem Schulzentrum Lehrte-Süd und Gründung des eigenständigen Ortsvereins 1996.
Fast 20 Jahre lang war die gelernte Steuerfachangestellte „mittendrin statt nur dabei“, wenn es an der Bushaltestelle Konflikte gab, wenn der „Einpack-Terror“ für die Geschenkaktion zu Weihnachten ausbrach, wenn Veranstaltungen zum Kinderwelttag vorbereitet oder Feriencard-Aktionen geplant wurden.
Vieles sei praktische „Schulsozialarbeit“ gewesen, blickt die Mutter von drei Söhnen zurück und erinnert sich im Gespräch mit dem MARKTSPIEGEL an die unzähligen Kinder, die vor dem Büro Stelzen laufen gelernt oder drinnen Monster gebaut haben.
Petra Oppermann, die sich laut Kappe „mit Nachdruck und Konsequenz für Kinderrechte und Kinderbeteiligung“ unentwegt engagiert habe, wird zwar de leitende Tätigkeit im SchülerInnenbüro aufgeben, die Verwaltung und Buchhaltung für den Kinderschutzbund-Hort An der Masch aber weiterhin verantworten.
Den von Burkhard Kappe angesprochenen Traum, ein Kinderbuch zu schreiben - eine frühere gemeinsame Idee mit ihrem Sohn Tom -, hat Oppermann nachträglich als „Joke“ eingestuft. Und Ratschläge für ihre beiden Nachfolgerinnen Regina Gräber und Jana Bruns will sie sich verkneifen – „es sei denn, dass ich gefragt werde.“