Lehrter SV steht vor einem weiteren Heimsieg

TSV Burgdorf II ist bei HC Empor Rostock krasser Außenseiter. (Foto: Holger Staab)
 
Kampf mit allen Mitteln! Hendrik Edeler vom Lehrter SV versucht dem Klammergriff von drei Gegenspielern zu entkommen. (Foto: Holger Staab)

A-Jugend der TSV will Derbysieg gegen TSV Anderten wiederholen

ALTKREIS (st). Die Handballsaison 2019/2020 nimmt in diesem Jahr weiter Fahrt auf. Die Positionskämpfe in den einzelnen Ligen sind von viel Einsatz geprägt und langsam kristallisiert sich heraus, ob die Mannschaften gegen den Abstieg spielen, eine Chance auf eine Spitzenposition haben oder im bedeutungslosen Mittelfeld agieren. Für den Lehrter SV ist in der Oberliga eher ein Platz in der Spitzengruppe das Ziel. Die TSV Burgdorf III will sich weiter von den Abstiegsplätzen entfernen und die A-Jugend der TSV hofft auf Verteidigung der Spitzenposition.
In der Oberliga Niedersachsen scheint die Meisterschaft entschieden zu sein. MTV Braunschweig spielt die Rolle als Spitzenreiter souverän und wird, wenn keine Schwächephase eintritt, unter normalen Umständen den Aufstieg in die 3. Liga schaffen. Dahinter hat sich eine Verfolgergruppe gebildet und der Lehrter SV steckt mittendrin. Das soll auch nach der Partie am Samstag, 8. Februar, um 19 Uhr in der Lehrter Halle an der Schlesischen Straße so bleiben.
Im Heimspiel gegen HV Barsinghausen sollte ein Erfolg herausspringen, denn die Gäste stecken mitten im Abstiegskampf und der LSV ist individuell besser besetzt. Aber die Lehrter dürfen nicht überheblich werden und den klaren 23:17-Hinspielerfolg als Maßstab nehmen. Trainer Lutz Ewert wird seine Spieler vor Barsinghausen warnen, denn die wollen jede Chance nutzen, um Punktgewinne zu holen. Haben Hendrik Edeler und seine Mitspieler aber normale Form und konzentrieren sich auf Ball und Gegner, dann sollte ein doppelter Punktgewinn realistisch sein. Im Anschluss gastieren die Lehrter bei TSV Burgdorf III und HSG Nienburg zweimal nacheinander auswärts und könnten zwei Pluspunkte als Rückendeckung gut gebrauchen.
Der Kampf um den Klassenerhalt ist noch nicht gewonnen. Die TSV Burgdorf III sollte sich nicht zu sicher wähnen. Aber Coach Sven Gennburg wird seine Spieler zu Aufmerksamkeit ermahnen und für die Begegnung am Samstag um 18 Uhr bei TV Jahn Duderstadt effektiv einstellen. Die Burgdorfer mussten in der Hinrunde gegen Duderstadt eine bittere 25:28-Heimniederlage einstecken. Das war die dritte Pleite zum Saisonstart hintereinander und es sollten noch vier Niederlage folgen. Erst danach kam die junge Mannschaft in Schwung und spielte sich aus der Abstiegszone heraus.
Allerdings gibt es hier noch keine Entwarnung und die Gennburg-Schützlinge wollen in den nächsten Wochen die notwendigen Punkte für den Verbleib in der Oberliga einspielen. Gegen den Tabellennachbarn TV Jahn sollte das durchaus möglich sein. Der Gastgeber konnte nach dem Aufstieg aus der Verbandsklasse noch nicht wirklich überzeugen und befindet sich im Mittelfeld der höheren Spielklasse. Die Partie in der Sporthalle Duderstadt „An der Klappe“ könnte ein Spiel zweier gleichwertiger Teams werden und die Tagesform über Sieg oder Niederlage entscheiden. Mit einem Sieg könnte die TSV III mit viel Rückenwind in die drei aufeinanderfolgenden Heimspiele gegen den Lehrter SV, MTV Vorsfelde und HSG Nienburg gehen und sich weiter aus der Abstiegszone entfernen.
Der Kampf um einen der beiden Spitzenplätze in der DHB-Pokalrunde der A-Jugend geht für die TSV Burgdorf am Samstag um 19.30 Uhr bei TSV Anderten weiter. Im ersten Spiel der Rückrunde dieses neu geschaffenen Wettbewerbs steht gleich ein Derby auf dem Programm. Dabei sind die Burgdorfer um ihren Coach Iker Romero in der Favoritenrolle. Schon im Hinspiel am 29. November 2019 sicherten sich Luca Eckelmann und seine Mitspieler einen 33:27-Erfolg und damit einen gelungenen Einstand in die Pokalrunde. Gelingt ein nächster Sieg, dann ist die Chance groß, in die Endrunde zu kommen und sich für ein weiteres Jahr die Zugehörigkeit zur Jugendbundesliga zu sichern. Ohne kämpferischen Einsatz und die notwendige Konsequenz im Spiel kann aber auch schnell eine negative Überraschung folgen. Das will das Team unbedingt verhindern und die Fehlerquote möglichst niedrig halten.