Lehrter Schachklub hält die Klasse

Fiona Sieber (von links), Stefanie Düssler, Katharina Newrkla, Elisabeth Hapala, Mannschaftsführer Jan Salzmann, Marine Zschischang und Nicole Manusina. (Foto: Lehrter Schachklub)

Frauen-Team behauptet sich im Bundesvergleich

Lehrte (r/gg). Seit 2013 spielt der Schachklub Lehrte ununterbrochen in der ersten Frauenbundesliga und behauptet sich als Amateurverein gegen die besten Frauenmannschaften aus ganz Deutschland, die auch teilweise internationale Spitzenspielerinnen für die Frauenbundesliga verpflichten. Wie jedes Jahr spielte Lehrte auch die Saison 2019/20 um den Klassenerhalt. Wegen Corona wurde der Spielbetrieb jedoch drei Spieltage vor Schluss abgebrochen und nun am Wochenende nachgeholt.
Mit nur zwei Mannschaftspunkten mussten die Lehrter Spielerinnen WIM (Women International Master) Fiona Sieber, WIM Katharina Newrkla, WFM (Women FIDE Master) Elisabeth Hapala, Stefanie Düssler, Marine Zschischang, Nicole Manusina und Luise Diederichs gegen SV Medizin Erfurt, SV Weißblau Allianz Leipzig und die Rodewischer Schachmiezen mindestens zwei Siege erzielen - eine schwere, aber machbare Aufgabe.
Am Freitag gelang dem Lehrter Team der wichtige Sieg gegen Erfurt. Mit 4,5 zu 1,5 fiel dieser auch deutlich aus. Am Samstag musste man allerdings eine bittere 2,5 - 3,5 Niederlage gegen die nominell schwächeren Spielerinnen aus Leipzig hinnehmen. Am letzten Spieltag konnte Lehrte aber gegen die deutlich favorisierten Rodewischerinnen mit einem ebenso knappen 3,5 - 2,5 Sieg den Klassenerhalt in letzter Sekunde feiern.
Am Ende landeten die Lehrter Frauen auf dem achten Platz - punktgleich mit dem SV 1920 Hofheim, der mit 4,5 Brettpunkten weniger als Lehrte absteigen muss. Die Lehrter Topscorer dieser Saison, die im September 2019 begann und jetzt nach zwei Jahren erst zu ende ging, waren Nicole Manusina mit 4,5 Punkten und WIM Katharina Newrkla mit 5 Punkten. Weitere Informationen zur Frauenbundesliga sind auf sk-lehrte.de zu finden.