Lehrter Fotokünstler stellt in der Städtischen Galerie unter dem Titel „Dinge des Alltags“ aus

Wann? 28.01.2011 19:00 Uhr

Wo? Städtische Galerie, Alte Schlosserei 1, 31275 Lehrte DEauf Karte anzeigen
Das Titelbild „Stinte“ der Fotoausstellung „Dinge des Alltags“ von Heiner Wolfes in der Städtischen Galerie Lehrte. (Foto: Heiner Wolfes/privat)
Lehrte: Städtische Galerie | Am Freitag, 28. Januar, 19.00 Uhr, wird in der Städtischen Galerie Lehrte, Alte Schlosserei 1 (EKZ „Zuckerfabrik Lehrte“) die erste neue Ausstellung dieses Jahres mit Fotografien von Heiner Wolfes aus Lehrte unter dem Titel „Dinge des Alltags“ eröffnet, die anschließend dort noch bis zum 27. März zu sehen ist.
Nach der Begrüßung durch den 2. stellvertretenden Bürgermeister Hermann Hoffmann erfolgt die Einführung in das Werk von Heiner Wolfes im Gespräch mit der Stefani Schulz, Kulturreferentin der Stadt Lehrte.
Heiner Wolfes wurde 1954 in Hannover geboren und lebt in Lehrte. Nach seinem mit der Promotion an der Medizinischen Hochschule Hannover abgeschlossenen Studium der Chemie und Biologie sowie einem anschließenden dreijährigen Postdoc-Aufenthalt an der Harvard Medical University in Boston/USA, ist Heiner Wolfes seit 1990 Dozent für Biochemie an der Medizinischen Hochschule Hannover.
Die Grundlagen für die professionelle Auseinandersetzung mit der Fotografie wurden bei Heiner Wolfes früh gelegt: In der Dunkelkammer der schulischen Foto AG entstand die bis heute anhaltende Begeisterung über die Entstehung eines Schwarz-Weiß-Bildes in einer mit Chemikalien gefüllten Schale.
In seiner fotografischen Biografie ist Heiner Wolfes Mitglied der Fotografischen Gesellschaft zu Lehrte, arbeitete als Mitarbeiter beim „Lehrter Stadtblatt“, wurde Dozent für Fotografie an der Volkshochschule. Bald stellten sich Erfolge und Preise bei in- und ausländischen Fotowettbewerben ein, 1982 wurde ihm der Titel AFIAP durch den Internationalen Fotografenverband verliehen. 2000 fotografierte und gestaltete er den Fotoband „Lehrte, eine Stadt im Wandel“.
Heiner Wolfes fotografiert mit Großformatkameras, die Filme im Postkartenformat oder größer verwenden. Seine Fotografien werden im klassischen Negativ-Positiv-Verfahren mit silberhaltigem Material hergestellt. Ganz anders als die digitale Fotografie ist die Großbildfotografie langsam, die Belichtungszeiten betragen bis zu einer Minute, daher sind Stillleben die bevorzugten Motive.
Die Ausstellung kann anschließend am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr in der Städtischen Galerie besichtigt werden.