Lehrte hoffnungsfroh für „Mission Olympic“-Finale Ende August

Sportamtsleiter Eckhard Otto (li.) konnte sich schon vor den Ferien beim Treffen mit 100 VertreterInnen von Vereinen, Verbänden und Firmen, die insgesamt 278 Bewegungsaktionen anbieten, erst einmal beruhigt zurück lehnen: Die Zahl der nach Berlin gemeldeten Finalaktionen stimmt das Lehrter Vorbereitungskomitee für „Mission Olympic“ hoffnungsfroh. (Foto: Walter Klinger)

Insgesamt 278 Aktionen locken beim „Festival des Sports“

LEHRTE. Nun gibt es dank erster Vergleichswerte von den Veranstaltungen der Konkurrenzstädte endlich eine feste Vorgabengröße, wie sportlich die LehrterInnen denn sein müssen, um im Finale von „Mission Olympic“ den Sieg und Titel als „aktivste Stadt Deutschlands“ und damit weitere 75.000 Euro Fördergeld für den Breitensport zu holen: Nach Delbrück (211.454 Aktivitätspunkte) und am vergangenen Wochenende auch Nürtingen (178.068 Aktivitätspunkte, beide Städte mit gut 30.000 Einwohnern) muss Lehrte (fast 45.000 Einwohner) bei seinem „Festival des Sports“ vom 26. bis zum 28. August gut 270.000 Mal punkten, um mithalten zu können. Klingt beeindruckend, wird aber von der Bürgermeisterin und dem Lehrter Organisationskomitee für absolut machbar gehalten.
Schon vor den Ferien hat das Lehrter Sportamt Anmeldungen für insgesamt 278 Bewegungsaktionen zur „Mission Olympic“-Jury nach Berlin geschickt. Aus 34 Städten hatte diese Lehrte als einen der fünf Finalisten ausgesucht. Vor Lehrte gibt es das Final-Festival noch in Geisenfeld (9.000 Einwohner) und Zwickau (95.000 Einwohner) – die erreichten Aktivitätspunkte werden jeweils ins Verhältnis zur Bevölkerungs- und der TeilnehmerInnenzahl gesetzt.
Rein rechnerisch hat die Eisenbahnerstadt also alle Siegeschancen, wenn an jeder der gemeldeten Bewegungsaktionen 1.000 EinwohnerInnen teilnehmen. Ein wenig komplizierter ist das zwar im Detail der Wetrungspunkte (die von der Jury in Berlin – mit Sportprominenz, Sportwissenschaft, Vertretern des Deutschen Olmpischen Sortbundes und vom Hauptsponsor Coca Cola Deutschland – für jede Aktion vergleichbar zu denen der Mitbewerber festgelegt werden) schon, aber eben auch hoffnungsfroh.
Denn neben den Einzelaktionen wie zum Beispiel drei Mal Seilspringen zählen auch (alle fünf Minuten pro TeilnehmerIn ein Aktivitätspunkt) Daueraktionen wie das Fußballturnier in der neuen Soccer-Halle des SV 06 Lehrte, das Handballmädchen-Turnier des LSV, das 24-Stunden-Schwimmen des LSV oder der Samsung-Charity-Lauf von der Stadt und dem örtlichen Hauptsponsor AOK im Stadtpark.
Zum Teil ergeben sich Synergieeffekte, denn der Charity-Lauf kann zum Beispiel für die Vorbereitung auf den Lehrter Abend-City-Lauf (CLL) am Freitag der Folgewoche genutzt werden, die CLL-Trainingsangebote wiederum zur Vorbereitung auf den Charity-Lauf.
Damit sich die BesucherInnen auf die Aktionen einstellen, sich mit Freunden und Bekannten dafür verabreden oder bei Bedarf anmelden können, beginnt der MARKTSPIEGEL bereits in der Ferienzeit mit der Ankündigung der einzelnen Aktivitäten – soweit die Informationen dazu unter ww.redaktion.lehrte@marktspiegel-verlag.de bei uns eingehen.
Übrigens zählt jeder Kilometer der Fahrradtouren aus den Ortsteilen, die TSG Ahlten mobilisiert bereits für eine solche, die Steinwedeler kommen zu ihrem „Steine wedeln“ ebenfals bereits gesammelt.
Und was auch noch zählt: Möglichst viele eigene (von „Mission“-Beauftragten beobachteten) AktivitätenzählerInnen vor Ort, damit kein Punkten „hinten runter fällt“. Wer am letzten Augustwochenende einen oder mehrere Tage Zeit hat, sollte sich beim städtischen Sportamt unter Telefon (05132) 5 05 - 2 62 oder -1 20 melden. Neben der Teilnahme an einer attraktiven Verlosung gibt es für die HelferInnen auch das einmalige „Mission Olympic“-T-Shirt.