„Lebensfroh, angenehm und unaufgeregt“

Steffen Krach ist SPD-Kandidat für die Wahl zum Regionspräsidenten im September. (Foto: Carolin Weinkopf)

Regionspräsidenten-Wahlkampf: SPD-Kandidat beschreibt die Stimmungslage

Lehrte-Sehnde (gg). „Wie kann ein neuer Aufbruch gelingen?“ Antwort auf diese Frage wollte die SPD-Region mit der Aufstellung von Steffen Krach, Kandidat für die Wahl des Regionspräsidenten im September, signalisieren. Er soll die Nachfolge von Hauke Jagau antreten, der nach 15 Jahren im Amt nicht mehr zur Verfügung stehen will. Steffen Krach soll die Region über das bislang Erreichte hinaus weiter positiv entwickeln, so die SPD-Mitteilung im vorigen Herbst. Der gebürtige Hannoveraner, 41 Jahre alt, überzeuge mit seiner sechsjährigen Erfahrung als Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin. Claudia Schüßler, SPD-Parteivorsitzende in der Region, betonte derzeit: „Steffen Krach versteht, wie sich Wissen und Wirtschaft vernetzen.“ Eine moderne und effiziente Verwaltung könne er führen und bringe Leidenschaft mit.

Inzwischen hat Steffen Krach den Wahlkampf aufgenommen, besuchte unter seinem Motto „Zusammen 1 sein“ die „Engagierten vor Ort“, so seine Erzählung. Im Gespräch mit dem Marktspiegel nimmt er die Botschaft von Claudia Schüssler auf. Abstrakt ist die Beschreibung seiner Ziele: „Wichtig ist der Zusammenhalt in der Region, um eine neue wirtschaftliche Stärke und eine sichere Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger zu begründen.“

Zudem soll es neue Lösungen für die Mobilität geben. Er wolle an alle Verkehrsteilnehmer denken und die Herausforderungen des Klimawandels aufgreifen. Radschnellwege und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gehöre dazu. Die Leistung der Regionsverwaltung, bis hin zur Müllentsorgung, sollen für die Bürger klarer zu sehen sein. Ein lebenswerter Standort fuße auf guter Versorgung. Ein modernes Gesundheitssystem gehöre dazu. „Großen Respekt“, so Steffen Krach, habe er vor den Aufgaben, die da auf ihn zukämen, würde er die Regionspräsidenten-Wahl gewinnen. Aber er sagt auch: „Was gibt es Schöneres, als an den Themen zu arbeiten, die die Menschen täglich bewegen.“

Bei der Finanzierung wolle er Schwerpunkte setzen. Steffen Krach sagt: „Die Lehre aus der Corona-Zeit ist, dass wir investieren müssen.“ Man werde sich nicht alles leisten können, aber weitere Ideen für die Zukunft der Region zu entwickeln sei einfach wichtig. Seine Beschreibung der Region Hannover: „Sehr vielseitig. Die Menschen sind nicht nur offen und lebensfroh, sondern zugleich auch angenehm unaufgeregt. In der Region gibt es alles, um eine Nummer-1-Region zu werden.“

Aber Steffen Krach schlägt auch andere Töne an: „Die Corona-Krise und aktuelle Entwicklungen zum Beispiel bei der Messe zeigen uns, dass wir vor großen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt stehen. Deshalb müssen wir jetzt umso mehr für sichere und neue Arbeitsplätze in unserer Region kämpfen. Hierbei müssen wir auch Neugründungen durch Innovationen in den Blick nehmen. Da das Thema so wichtig ist, möchte ich es im Falle einer Wahl zur Chefsache machen.“

Zum Hintergrund: Steffen Krach besucht im Rahmen seines Wahlkampfes Vereine, Unternehmen und Organisationen. In Lehrte und Sehnde hat er bereits einige Gesprächstermine wahrgenommen. So beispielweise in Sehnde bei der Kreativagentur KNDR sowie Hoffmann Messebau in Höver.