Lange Gräben sollen entstehen

Behördenanweisung vor Sporthallenbau

Sehnde (r/gg). Pflichtaufgabe vor Beginn des Sporthallenbaus an der Chausseestraße ist die archäologische Sondierung. Diese Untersuchung soll Aufschlüsse über mögliche Siedlungsspuren geben, bevor auf dem Grundstück die seit Jahren geplante Zweifeld- und Vierfeldsporthalle entsteht. Die Denkmalschutz-Behörde in der Regionsverwaltung hat die Stadtverwaltung aufgefordert, auf dem Grundstück fünf Gräben mit einer Breite von sechs Meter und rund 170 Meter Länge ausheben zu lassen. Zwischen den Gräben sind 13 Meter, die zunächst nicht untersucht werden. Erst wenn Funde auftreten wird auch in diese Flächen nachsondiert. Die Tiefbaufirma Saatmann, Burgdorf, die später auch für den Projektentwickler Goldbeck tätig sein wird, wird dabei von der Firma Archäologische Dienstleistungen Blank, Bruchhausen – Vilsen, begleitet. Diese Firma beobachtet bei den Grabungsarbeiten, ob Verfärbungen im Boden auf alte Siedlungsspuren hindeuten. Diese Arbeit ist bereits begonnen und dauert voraussichtlich bis Ende August. Sollten Funde gemacht werden, kann sich die Untersuchung zeitlich noch verzögern. Vorab wurden die Trassen durch ein Vermessungsbüro abgesteckt. Später wird auch noch der Bereich des Wirtschaftsweges entsprechend zu untersuchen sein. Nach Abschluss der Untersuchungen und Freigabe des Baufeldes durch die Regionsverwaltung soll mit dem eigentlichen Sporthallenbau begonnen werden.