Landjugend Immensen hat in 72 Stunden etwas Dauerhaftes geschaffen

In 72 Stunden etwas Dauerhaftes geschaffen, was man sich im schönen Immensen schon länger wünschte: Die vom Immenser Landwirtenachwuchs im Zuge des Bundeswettbewerbes der Landjugend erstellte Boulebahn mit Ruhebank am Sportheim erhält viel Beifall (Kugeln gibt es in der benachbarten JUX-Gastronomie). (Foto: Walter Klinger)
Lehrte: Sportheim MTV Immensen |

Freude über Boulebahn mit Ruhebank am Sportheim

LEHRTE/IMMENSEN. Grund zur uneingeschränkten Freude über schnelle Planung, gute Selbstorganisation und Umsetzung mit handwerklichem Können durch die Landwirtschaft. Damit ist im noch immer stark landwirtschaftlich geprägten Immensen nicht die geplante und in ihren Fundamenten bereits ausgeschachtete Biogasanlage gemeint, die ein Teil der Bevölkerung durch eine jetzt eingereichte Klage blockieren will. Sondern die 72-Stunden-Aktion der Landjugend, die in dieser Zeit etwas Dauerhaftes geschaffen hat, über das sich ausnahmsweise das ganze Dorf freuen kann: eine Bouleanlage inklusive Ruhebank am Sportheim nämlich.
Als durchaus prägender Faktor im Dorfleben fehlte die Landjugend ein paar Jahre. Um so mehr freue man sich, dass diese sich so aktiv wiedergegründet hat, wie bei bei der Fertigstzellung der Bouleanlage der stellvertretende Ortsbürgermeister Gerhard Hilmer (SPD) unterstrich. Auch der Besuch von Landjugend-Vorstandsmitgliedern von Bund, Land bis hinunter zum Bezirk sowie der Bundestagsabgeordneten Dr. Maria Flachsbarth und des Landtagsabgeordneten Hans-Joachim Deneke-Jöhrens (beide CDU) noch während der Bauarbeiten am Sonntag zeigte, welche Unterstützung die Landjugend findet, die 2003 bei ihrer ersten Beteiligung an der bundesweiten 72-Stunden-Aktion bereits das Buswartehäuschen an der Schule erstellte.
Als Wettbewerbsagent dankte Wilhelm Giere mehreren Sponsoren, darunter an erster Stelle dem Landwirt Ernst Köhler (Bauherr übrigens auch der Biogasanlage) für die Bereitstellung der 650 Euro Materialkosten und logistische Unterstützung. Den Rest besorgten mit Muskelkraft und Köpfchen der Vorsitzende der Landjugendgruppe Immensen, Alexander Wilkending, und 14 weitere junge Helfer aus dem Mitgliederkreis.
Eigentlich sollten deren Namen jetzt hier stehen, aber das müssen wir aus Platzgründen wohl in der Samstagsausgabe nachholen. Denn just zum Redaktionsschluss erreicht uns die Meldung, dass die Hinweise auf das Himmelfahrtsfest der Freien Wählergemeinschaft Immensen (im wesentlichen die Gegner der Biogasanlage) von den Begrüßungstafeln an den Ortseingängen abmontiert wurden und nun im Verwaltungsbüro eingelagert sein sollen.
Bevor wir uns mit der Frage auseinandersetzen, wer da vielleicht wen politisch zensiert haben könnte, aus demokratischer Gepflogenheit an dieser Stelle die Ankündigung des Himmelfahrtsfestes (ehemaliges MGV-Himmelfahrtssingen): Beginn am Donnerstag, 2. Juni, ist um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst am alten Maschinenschuppen an der Kreuzung Grafhornstraße, dann gibt es zu Kaffee und Kuchen sowie Grillgerichten Band-Livemusik und auch Chorlieder vom Männergesangverein Immensen-Arpke. Und vielleicht verabredet sich da ja schon die eine oder andere Gruppe zum Boulespielen am Sportheim (die Kugeln gibt es in der dortigen JUX-Gastronomie).