Kundgebung für den Frieden

Gruppe "Lehrte solidarisch" am Freitagabend aktiv

Lehrte (r/gg). Als eigenständige politische Gruppe ruft "Lehrte solidarisch" für Freitag, 11. März, um 18 Uhr am Kurt-Hirschfeld-Forum zur Kundgebung für den Frieden auf. Die Organisatoren teilen mit: "Wir rufen alle, die mit uns gemeinsam für den Frieden in der Ukraine und in allen Ländern dieser Welt einstehen wollen, dazu auf, mit uns auf die Straße zu gehen! Zur Kundgebung wird es ein Gedenken an die Opfer des Kriegs und verschiedene Redebeiträge zum Thema geben. Alle Menschen sind dazu eingeladen, sich anzuschließen und uns auch durch Protestschilder oder ähnliches zu unterstützen. Wir bitten jedoch aus Respekt vor den Opfern des Kriegs darum, diese Veranstaltung nicht zu vereinnahmen und Flaggen von Parteien oder parteinahen Organisationen zu Hause zu lassen."
„Die zunehmende Militarisierung macht uns Angst", so die Mitteilung. Eine Wiedereinführung der Wehrpflicht oder die Aufrüstung westlicher Nationen sei abzuwehren. Zur Motivation schreibt die Gruppe: "Wir stehen für die bedingungslose Aufnahme aller Flüchtenden aus der Ukraine und die bedingungslose Unterstützung der ukrainischen Zivilbevölkerung ein. Gleichzeitig müssen wir auch eine Kritik an den gegenwärtigen Zuständen formulieren: In Deutschland geborene russisch-stämmige Menschen und auch die russische Zivilbevölkerung erleben aufgrund Putins Kriegsverbrechen zunehmend Anfeindungen. Doch sie sind nicht der Feind, sie können nichts für den Krieg, dafür ist lediglich Russlands politische Führung verantwortlich. Vergessen wir auch nicht die Tausenden mutigen Russen, die täglich das Risiko eingehen, verhaftet zu werden und Polizei-Gewalt zu erleben, um in Russland gegen den Krieg zu protestieren: Auch ihnen wollen wir unsere Solidarität zeigen.
Zudem dürfen Kriege und Kriegsverbrechen in anderen Ländern nicht vergessen werden."