Kundgebung am 1. Mai

Reinhard Nold (links) und Bernd Althusmann bei einem früheren Treffen. (Foto: Archiv DGB/privat)

DGB und Andacht auf dem Rathausplatz

Lehrte (r/gg). Zur Maikundgebung auf dem Rathausplatz lädt der DGB-Kreisvorsitzende der Region Hannover, Reinhard Nold, ein. Um den Corona bedingten Auflagen und Beschränkungen gerecht zu werden, wird es anders als bisher kein Rahmenprogramm mit Infoständen der Vereine, Verbände oder Parteien geben. Auch das übliche Catering sowie die Kinderrally, Hüpfburg und Tanzvorführungen werden nicht geboten.
Statt dessen wird eine reine Kundgebung mit den entsprechenden politischen Reden und einer ökumenischen Andacht realisiert. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften wollen ein klares Signal für Solidarität und mehr soziale Gerechtigkeit setzen. Im Wahljahr positioniert sich der DGB gegen das rechte politische Spektrum. „Als DGB fordern wir jetzt und nach der Bundestagswahl eine sozialgerechte Finanzierung der Krisenlasten und Verteilungspolitik ein“, schreibt Reinhard Nold.
Zum Programm: Um 10 Uhr beginnt auf dem Rathausplatz eine ökumenische Andacht mit Franz Kurth, Pfarrer der katholischen Gemeinde, und Andreas Anke, Pastor der evangelischen Gemeinde. Die Kundgebung wird um 10.15 Uhr von Reinhard Nold eröffnet. Nach dem anschließenden Grußwort des Bürgermeisters, Frank Prüße, spricht der Personalratsvorsitzende des Zweckverbands Abfallwirtschaft Region Hannover (aha), Sascha Eckstein, über die gesellschaftspolitische Lage und streift dabei die Gesetzgebung in der Abfall- und Umweltpolitik.
Hauptredner ist im Anschluss der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister in Niedersachsen, Bernd Althusmann. Er wird zum diesjährigen DGB Mai-Motto „Solidarität ist Zukunft“ sprechen und auf die wirtschaftliche Situation und die daraus resultierende politische Weichenstellung der Landesregierung eingehen. Darüber hinaus wird es am 1. Mai ein Interview zur Umweltpolitik mit der Lehrter Fridays for Future Gruppe geben. Hier soll auch auf die Probleme im örtlichen Umfeld eingegangen werden. „Die Beiträge dieser jungen Menschen werden so manchen Teilnehmenden nachdenklich machen und sie werden außerdem zeigen, dass junge Menschen auch an die Zukunft denken“, erläutert Reinhard Nold die geplanten Beiträge.