Kontakt zu den Jugendlichen wird gesucht

Mitarbeiter der Stadtverwaltung nehmen Dienst auf

LEHRTE (r/gg). Nach der mit dem Infektionsschutz begründeten Einstellung der städtischen Jugendarbeit im März wollen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung jetzt Angebote für Jugendliche erarbeiten. Um den Kontakt zu den Jugendlichen nicht zu verlieren und weiterhin für deren Belange da sein zu können, geht das Team um Stadtjugendpflegerin Tara Esdaile neue Wege. Die offene Kinder- und Jugendarbeit bewegt sich neuerdings und verstärkt im digitalen Raum, der Kontakt zu den individuellen Einrichtungen über E-Mail ist natürlich jederzeit möglich. Zusätzlich ist das Team jeden Mittwoch auf den Straßen Lehrtes unterwegs, um die Jugendlichen dort zu treffen, wo sie sich aufhalten. Dabei profitiert das gesamte Team von den Erfahrungen der Kollegin Jana Demuth, die seit vielen Jahren für die Mobile Jugendarbeit in Lehrte unterwegs ist.
Die Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit mit den zwei Häusern in der Kernstadt und den weiteren Zentren und Treffs für Jugendliche in den Ortsteilen Hämelerwald, Arpke, Sievershausen, Immensen, Ahlten und Steinwedel öffnen nun auch wieder ihre Türen.
Die jetzt gelockerten Maßnahmen zum Infektionsschutz lassen nunmehr zu, dass es bei vorerst eingeschränkten Bedingungen immerhin wieder Angebote geben kann. Unter Berücksichtigung der aktuellen Lage wurden eigens für die Jugendarbeit Hygienekonzepte erstellt und einzeln auf jede Einrichtung abgestimmt. Zunächst sollen kleinere Öffnungszeitfenster mehreren Jugendlichen ermöglichen, in die Einrichtungen zu kommen und sich dennoch aus dem Weg zu gehen, um die allgemein gültigen Abstandsregelungen einhalten zu können.
Das Team der städtischen Jugendarbeit bietet offene Ohren an, hat Zeit für Sorgen und Nöte oder für eine kurze Plauderei mit alten Bekannten. Das Team möchte Fragen beantworten, für Geduld mit dieser Ausnahmesituation werben und vor allem den Jugendlichen zu Seite stehen. Ziel ist es, perspektivisch und sukzessive zum gewohnten Betrieb überzugehen - so die Mitteilung von Fabian Nolting, Fachdienstleiter in der Stadtverwaltung.