Kochen in der Heimatstube

Kinder-Kochkurs im Verein Lebendiges Alten

AHLTEN (r/gg). Die Heimatstube an der Wöhlerstraße öffnete für fünf interessierte Köchinnen und zwei engagierte Köche im Alter von sechs bis zwölf Jahren ihre Tür. Thema des vom Verein „Lebendiges Ahlten“ angebotenen Kinderkochkurses war „Rund um die Kartoffel“.
Nach einer kurzen Begrüßung von der Vorsitzenden Christine Ahrens gab Lena Fröhlich eine Einführung über die Kartoffel, in der auch die Herkunft, der Anbau, der Aufbau und die Nutzung erläutert wurden, ging es endlich los. Es durfte selbst Hand angelegt werden. Die Kinder fanden sich schnell zu drei Gruppen zusammen, denn es galt, zwei Gerichte auf den Tisch zu bekommen, die am Ende natürlich auch verzehrt werden sollten. Team „Pellkartoffeln mit Schnittlauchquark“ brachte fix seine Kartoffeln auf den Herd und machte sich dann daran, Schnittlauch zu schneiden und Sahne zu schlagen, um einen leckeren Schnittlauchquark herzurichten. Die zwei Köche in der Runde waren sich sofort einig, dass Pommes auf jeden Fall Männersache sind und schälten eifrig Kartoffeln, um diese danach noch in Pommesform zu bringen, bevor sie in die Heißluftfritteuse wanderten. Zu den frischen Pommes war Aioli geplant. Für Erstaunen sorgte in der Aioligruppe jedoch die Tatsache, dass dort ja Knoblauch rein gehört. Die zwei Mädels, die sich vorher noch so eifrig für die Aioliproduktion gemeldet hatten, waren sich sicher: "Das mögen wir aber nicht." Trotzdem wurde die Knoblauchzehen geschält und die Aioli fertig gemacht. Nach dem Kochen war sogar noch Zeit, die Heimatstube zu entdecken, bevor zu Tisch gebeten wurde.
Nachdem die Betreuerinnen Corinna Blum und Anne Pfeiffer schon dachten, es werden nur die Pommes gegessen, war am Ende auch von den Pellkartoffeln und dem Quark fast nichts mehr da. Und alle Köchinnen und Köche waren sich einig: Wir kommen gerne wieder, denn das Kochen hat sehr viel Spaß gemacht und Pommes selber machen ist gar nicht so schwer und schmeckt total gut! Und der Aha- Effekt des Abends war: "Aioli, die man selbst gemacht hat, auch wenn Knoblauch drin ist, schmeckt doch eigentlich ganz gut."