Knapp 900 Euro für den guten Zweck

Erstmalig dabei, das Regionalmuseum Sehnde, Erhard Niemann, Heinz-Siegfried Strelow und Bernd Reitemeyer mit Renate Grethe.

SPD Ortsverein Sehnde gewinnt die 21. Civitan Grillmeisterschaft

VON DANA NOLL

SEHNDE. Grillen und Regenwetter passen nicht so ganz zusammen - doch viele Sehnder trotzten dem Schlechtwetter und hielten der 21. Civitan-Grillmeisterschaft die Treue. Sei es, wegen der vielen Köstlichkeiten, der netten Atmosphäre oder dem guten Zweck. Denn der Erlös geht „ins nächste Präventionsprojekt“, verrät Renate Grethe. Die Besucherinnen und Besucher des Festes bewerten mit einer Spende im Sparschwein der Grillmannschaften die Grillgerichte und entschieden damit über die Vergabe der ausgelobten Preise.
So kamen 890,46 Euro zusammen, „eine ordentliche Summe, wenn man das Wetter betrachtet“, freuten sich die Civitaner. Davon erwirtschaftete der SPD Ortsverband Sehnde den Löwenanteil von 249,10 Euro, knapp gefolgt von der IGS Sehnde, die 243,70 Euro erreichte und mit 141,92 Euro landete Spiel und Sport auf den dritten Rang. 
Unter den weiteren Platzierten wurde der Sonderpreis, eine Brauereibesichtigung vom Gutshof Rethmar verlost. Über diesen Preis freute sich die Spargemeinschaft Lustige Laune.
Auch die Grillteams der Freiwilligen Feuerwehr Sehnde, der Flüchtlingshilfe Sehnde und des Regionalmuseums Sehnde (erstmalig dabei!) unterstützten die Aktion. Für musikalische Unterhaltung sorgten die „Laredo Hills“ mit Country- und Westernmusik.
„Alle Vereine sind herzlich eingeladen, hier mitzuwirken. Wir haben viele treue Besucher, aber auch treue Unterstützer an unserer Seite“, so Renate Grethe, „Dazu zählen beispielsweise die IGS, die von Anbeginn die Veranstaltung unterstützen.“ Lobend wurde auch der SPD-Ortsverein erwähnt, allen voran Andrea Gaedecke, „die auf vielen Gebieten wie bei der Tafel oder im Arbeitskreis Frauen aktiv ist und uns unterstützt“, freute sich Renate Grethe. „Großartig ist auch, wie sich die Männer von der Flüchtlingshilfe Sehnde einbringen, dieses soziale Engagement in dieser Form ist nicht immer üblich“, lobte sie weiter.
Unter den vielfältigen kulinarischen Leckereien, die auf den Grill kamen, zeigte sich Spiel und Sport besonders kreativ - und auch ein wenig mutig. Bei ihnen brutzelte ein Insektenburger, der bewies, das Geschmack eben keine Grenzen kennt. „Die Sehnder reagieren insgesamt noch ein wenig zögerlich, die jüngeren Gäste sind aber schon interessiert“, erzählte Daniel Neitzke. Ganz klimafreundlich kamen hier auch Holzbesteck und Pappteller zum Einsatz.