Klimaschutz einfordern

Aufruf zur Kima-Demo (von links): Reinhard Nold und Rolf Arendt (beide DGB), Philipp Grämmel und Rouven Röpke (beide Fridays for Future), Martina Buchheim und Klaus Trusch (beide ver.di). (Foto: Privat)

Gerwerkschafter rufen zur Demo auf

LEHRTE (r/gg). "Nach wissenschaftlichen Bewertungen reicht das von der Bundesregierung vorgelegte Klimaschutzprogramm 2030 nicht aus, um einen notwendigen Beitrag zur Eindämmung der Klimakrise zu leisten", so die Überzeugung von Reinhard Nold, Vorsitzender des hiesigen DGB. Er ruft dazu auf, der "Fridays for Future Bewegung" Nachdruck zu geben.
Es gehe auch darum deutlich zu machen, dass Klimaschutz nicht gegen Arbeitsplätze ausgespielt werden dürfe. „Nur wer die Arbeitnehmer mitnimmt, wird Klimaschutz erfolgreich und nachhaltig praktizieren können“, so sein Hinweis. ver.di und DGB rufen dazu auf, sich an der Kundgebung zumindest zeitweise zu beteiligen, auszustempeln oder die Pause dafür zu nutzen. „Konkret informieren wir zurzeit die Betriebs- und Personalräte sowie Vertrauensleute. Wir rufen sie auf, sich an örtlichen Aktionen zu beteiligen und Kolleginnen und Kollegen zum Mitmachen zu motivieren“, so Reinhard Nold. ver.di habe dazu ein eigenes Motto gewählt „Klima retten! Workers for Future“ und entsprechende Buttons erstellen lassen.
Der Demo-Ablauf am Freitag, 29. November, in Lehrte: 10 Uhr Versammlung im Neuen Zentrum, anschließend Demo-Zug; 11 Uhr Abschlusskundgebung am Neuen Zentrum.