Kleinere Osterfeuer in Lehrte und Sehnde – aber mit riesengroßer Geselligkeit

Wie hier bei dem vom Eissportclub organisierten Brauchtumsfeuer in Bilm (mit kindgerechtem Zweitfeuer) wurden wieder in sechs Ortschaften in Lehrte und Sehnde Osterfeuer auch am Sonntag angeboten. (Foto: ECB Bilm/Bernd Ostermeyer)

Altes Brauchtum mit familienfreundlicherem Zuschnitt

LEHRTE/SEHNDE (r/kl). Bei schönstem Sommerwetter zu vorsommerlichen Partys mit Spitzenbesuch wurden die diesjährigen Osterfeuer in Lehrte und Sehnde. Stockbrotbacken und kleinere Feuer für die Kinder sowie freie Terminauswahl durch insgesamt wieder mehr Osterfeuer auch am Sonntag (in sechs Ortschaften) gestalteten die Brauchtumsfeuer noch familienfreundlicher als in den Vorjahren.
Bei der Siedlergemeinschaft „Glück Auf“ Lehrte hatten die Kleinen sogar eine eigene Aktionsmeile zur Verfügung, für welche ein Teil der Zuwegung vor dem Vereinsgelände am Knappenweg für den Verkehr gesperrt worden war.
Gewandelt hat sich auch das Abbrennen. Die meisten Feuer fielen – dem Klimaschutz und der Brandgefahr bei der anhaltenden Trockenheit geschuldet – dieses Mal kleiner aus als noch in den Vorjahren und wurden, damit auch kleinere Kinder dabei sein konnten, schon vor dem Einbruch der Dunkelheit angezündet. Vielfach wurde bei den kleineren Osterfeuern auch erst nach und nach „nachgelegt“.
Die meisten Veranstalter hatten schon im Vorfeld die Anlieferzeiten für Brenngut verkürzt, konnten das Strauchwerk so besser auf seine Eignung überprüfen und ersparten sich damit Ärger durch das unerwünschte Anliefern von ungeeignetem Grünschnitt.
Damit hat sich das alte Brauchtum erfolgreich den Veränderungen angepasst. Der Stimmung und Geselligkeit tat dies keinen Abbruch: Sie waren auch an den kleineren Osterfeuern einfach riesengroß.