Klassik-Pop-Sextett „Mona Lisa“ ist beste Medizin gegen den Regensonntag in Lehrte

Das Sextett „Mona Lisa“, morgen ab 19.30 Uhr in der Lehrter Markuskirche, ist ein Begriff für glamouröse und temperamentvolle Konzerte, die sowohl Freunde der Klassik als auch Fans der Popmusik restlos begeistern. (Foto: Sadler Music)
 
Sie gastierten zuletzt in der Lehrter Markuskirche (und wurden mit Standing Ovations belohnt): Peter Orloff und sein Schwarzmeer-Kosaken-Chor. (Foto: Walter Klinger)
LEHRTE (r/kl). Von wegen „tristes“ Lehrte: das kulturelle Angebot - Sparzwänge bei der Stadt hin oder her - wird hier immer vielfältiger. Eines der schönsten Beispiele ist das Konzert-Kontrastprogramm in der Lehrter Markuskirche, Am Distelborn 3. Erst vor Monatsfrist erwärmten dort die Schwarzmeer-Kosaken um Peter Orloff mit traditionellem russischen Liedgut das Herz. Am Sonntag, 17. Oktober, ab 19.30 Uhr wird nun das Budapester Pop-Klassik-Sextett „Mona Lisa“ mit zu gleichen Teilen Violinistinnen und Sopranistinnen dank „Ohrwürmern“ bis zur Moderne den kalten Regensonntag vergessen machen - und die BesucherInnen aus einem viel erfreulicherem Grund als der Kälte mit Gänsehaut entlassen …
Die gute Publikumsbeteiligung macht Lehrte zu einem Geheimtipp für die Konzertagenturen (wobei natürlich auch die zahlreichen Freunde von Herz-Melodien aus Sehnde ihren Anteil daran haben). Ein bisschen stolz darf man darauf schon sein: Trotz konkurrierender Veranstaltungen hatten Orloff und seine Mannen dennoch mehr als 200 ZuhörerInnen. Am 17. Oktober werden es noch mehr sein, obwohl Ferien sind und kurz davor das „Kulturzelt Lehrte“ über 2.500 Besucherinnen zog.
Gerade mal noch knapp 100 Karten zu 30 Euro gibt es morgen an der Abendkasse. Da könnte es noch klappen mit dem nahezu (oder ganz?) ausverkauften Abschiedsabend der kleinen Tournee mit nur vier ausgewählten deutschen Auftrittsorten von „Mona Lisa“ (zuvor Halle/Salle, Konzerthalle Ulrichskirche; Potsdam, Friedenskirche, und Magdeburg, Johanniskirche). Lehrte hat dabei einen Ruf zu verteidigen: den als kleines „Mekka“ der Kulturvielfalt …
In dem zweistündigen Programm des Konzertes in Lehrte treffen große Klassiker wie Mozarts Kleine Nachtmusik, Beethovens 5te, Liszts Ungarische Rapsodie, das weitbekannte Ave Maria von Franz Schubert, oder Rossinis Wilhelm Tell auf moderne Kompositionen bekannter Musicalhits aus Cats, Phantom der Oper oder Hair.
Das „Hotel California“ der „Eagles“ darf in dem Konzert von „Mona Lisa“ ebenso wenig fehlen, wie der Welthit „Time to Say Goodbye“ oder Celine Dions „My heart will go on“ aus dem Film „Titanic“.
„Mona Lisa“, das ist Klassik-Pop von seiner schönsten Seite. Während ihres Studiums am weltberühmten Bartok-Konservatorium in Budapest trafen drei junge Sopranistinnen auf drei hochtalentierte junge Geigerinnen und verliehen ihrer musikalischen Leidenschaft schon bald einen Namen: Sie gründeten das Klassik-Pop-Sextett „Mona Lisa“! Eine Formation, die seitdem mit ihrem Auftreten und ihrer Musikalität das Publikum verzaubert.
Jede der Musikerinnen hatte bis dahin bereits auf zahlreichen Bühnen und in vielfältigsten Projekten brilliert sowie stimmliche Präsenz und instrumentale Gestaltungskraft bewiesen.
Seit ihrem Bestehen ist ihnen der Wille gemeinsam die Grenzen zwischen Unterhaltungsmusik und Klassik aufzubrechen, um etwas Neues zu schaffen. Die Unverkennbarkeit des Ensembles „Mona Lisa“ ist es, populäre Musikstücke so zu arrangieren, dass die kraftvollen und zarten Elemente von Klassik und Pop miteinander zu einem neuen Gesamtkunstwerk verschmelzen.
Durch sechs völlig unterschiedliche Künstlerpersönlichkeiten entstehen neue, spannende Klangwelten.
Hier treffen große Klassiker auf moderne Kompositionen bekannter Musicalhits aus „Cats“, „Phantom der Oper“ oder „Hair“.
Die Resonanz auf die ersten Konzerte 1997 war so überwältigend, dass kurz darauf zahlreiche Tourneen durch die Metropolen Europas und den USA, bis nach Südafrika, Australien und Japan folgten.
Leidenschaftliche Streicherarrangements gepaart mit kristallklarem Gesang und modernen Rhythmen, vereinen spielerisch Klassik und Moderne und erzeugen hierbei einen frischen Charme, der einen Abend mit „Mona Lisa“ zu einem unvergesslichen Konzerterlebnis werden lässt.
So wie einst Leonardo Da Vinci in seinen Gemälden der Schönheit der Frauen huldigte, so huldigen nun sechs attraktive Frauen dem modernen Klassik-Pop.
Nach Halle/Salle (Konzerthalle Ulrichskirche), Potsdam (Friedenskirche) und Magdeburg (Johanniskirche) bildet das Gastspiel am 17. Oktober in der Lehrter Markuskirche den Abschluss der vier ausgewählten „Mona Lisa“-Konzerte in diesem Jahr in Deutschland. Mehr Infos gibt es unter www.monalisa-music.com im Internet.
Die Ensemblemitglieder Adéle Zych, Ildi Salwa und Krisztina Auriga (alle Sopran) und Alexandra Flis, Ilona Maetzing und Eszter Janßen (alle Violine) werden am Klavier/E-Piano durch Ludwig Molnar ergänzt.
Das Sextett „Mona Lisa“, morgen ab 19.30 Uhr in der Lehrter Markuskirche, ist ein Begriff für glamouröse und temperamentvolle Konzerte, die sowohl Freunde der Klassik als auch Fans der Popmusik restlos begeistern.