Kindertagesstätten geschlossen

Notbetreuung soll verlässlich sein

Lehrte (r/gg). Das Niedersächsische Kultusministerium hat mit einer neuen Niedersächsischen Corona-Verordnung das weitere Vorgehen in den Kindertagesstätten, Horten und Kindertagespflegestellen vorgestellt - es gilt seit dem 11. Januar. Aufgrund des erhöhten Infektionsgeschehens im Zusammenhang mit Covid-19 wurde beschlossen, sämtliche Kindertageseinrichtungen grundsätzlich bis zum 31. Januar zu schließen und eine Notbetreuung anzubieten.
Das Ziel der Stadtverwaltung ist es, auch während der erneuten Schließung eine verlässliche Notbetreuung, entsprechend den Kapazitäten in den Kindertageseinrichtungen anzubieten. So sollen Kinder in die Notbetreuung aufgenommen werden, bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist, bei denen ein Unterstützungsbedarf, insbesondere ein Sprachförderbedarf, besteht oder die zum kommenden Schuljahr schulpflichtig werden.
Die Anmeldung des Bedarfes einer Notbetreuung kann direkt mit der jeweiligen Kindertageseinrichtungen vorgenommen werden.
Die Gruppengrößen in den Kindertageseinrichtungen sind dabei stark reduziert. Je nach räumlicher, organisatorischer und personeller Situation kann es in den verschiedenen Kindertageseinrichtungen zu unterschiedlichen Betreuungsangeboten kommen. Die Stadtverwaltung ist bemüht, den vereinbarten Betreuungsbedarf auch während der Notbetreuung weiterhin zu gewährleisten.
Durch die Vorgaben des „Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplans Corona Kindertagesbetreuung“ wird es in den einzelnen Kindertageseinrichtungen unterschiedliche Lösungen geben müssen, um diesen umsetzen zu können. So ist beispielsweise die Einhaltung von Abstandsregelungen mit einer hohen Anzahl von Kindern nur schwerlich möglich. Es gilt ein strenger Maßstab für den Ausschluss kranker Kinder. Sie dürfen auch dann nicht in der Kindertageseinrichtung betreut werden, wenn ein Familienangehöriger nachweislich an Covid-19 erkrankt ist und sich in Quarantäne befindet oder Krankheitszeichen zeigt.
Kita-Gebühren (Krippe, Essensgelder, Sonderdienste) werden während des Notbetriebes nur erhoben, sofern eine Betreuung tatsächlich in Anspruch genommen wird. Die Beitragsfestsetzung erfolgt im Nachhinein für den vergangenen Monat. Bereits gezahlte und zu viel gezahlte Beiträge werden erstattet. Auskunft gibt es per E-Mail kita-verwaltung@lehrte.de.