Kiefern werden gefällt

Andreas Böttcher ist der für Hämelerwald zuständige Förster für Naturdienstleistungen. (Foto: Niedersächsische Landesforsten)

Forstamt Fuhrberg pflanzt Eiche nach

LEHRTE (r/gg). In der Revierförsterei Hämelerwald werden unter der Regie des Niedersächsischen Forstamtes Fuhrberg Vorbereitungen für die Pflanzung von Eichen im Herbst getroffen. Die noch vorhandenen Kiefernbestände sollen nach und nach in Eiche umgewandelt werden. „Diese Maßnahme fördert die Biodiversität, unterstützt das Biotopverbundsystem und sorgt für eine Erweiterung der Lebensraumtypen im Flora- und Fauna- Habitat (FFH Gebiet)“ sagt Andreas Böttcher, zuständiger Förster für Naturdienstleistungen des Forstamtes. „Hierzu werden auf einer Fläche von rund drei Hektar Anfang Februar Kiefern gefällt. In einem zweiten Schritt werden auf der entstandenen Fläche in diesem Herbst junge Eichen gepflanzt“, erklärt Andreas Böttcher.
Bei der insgesamt fünf Hektar großen Fläche handelt es ich um eine sogenannte Kompensationsfläche. Wird durch Bauvorhaben die Natur erheblich beeinträchtigt, besteht eine Pflicht zum Ausgleich der beeinträchtigten oder gar zerstörten ökologischen Funktionen. Die Landesforsten haben in fast jedem Naturraum des Landes mindestens einen Kompensationsflächenpool in Zusammenarbeit mit der jeweils zuständigen Naturschutzbehörde eingerichtet. Diese Pools befinden sich im Eigentum der Niedersächsischen Landesforsten und haben eine arrondierte Flächengröße von bis zu 250 Hektar. Hier können verschiedene Schutzgüter – insbesondere auch für Eingriffe in der offenen Landschaft – kompensiert werden. Ziel ist eine hochwertige ökologische Aufwertung der Flächen.