KGS Sehnde platzte wieder aus allen Nähten

Das Blasorchester spielt erst seit einem Jahr zusammen.

Fünftklässler wurden wieder mit einem bunten Programm begrüßt

VON DANA NOLL

SEHNDE. Mit einem bunten Mix aus Tanz, Musik, Akrobatik und Comedy wurden am Donnerstagabend die neuen Schüler und Schülerinnen auf der Kooperativen Gesamtschule Sehnde (KGS) begrüßt. „The same procedure as every year“ hieß es zum 13. Mal für den „Bunten Abend“. Die Aula war bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt – und sogar darüber hinaus! Denn die Gäste saßen sogar auf Fensterbänken, Emporen und auf dem Fußboden bis hin zur Bühne. Alle warteten gespannt, auf die diesjährigen Darbietungen der 6., 7. und 8. Klassen.
Die Schüler durchliefen ein Casting und probten dann viele Wochen für ihren großen Auftritt. Unterstützt wurden sie dabei von den Lehrkräften, allen voran von Michael Möllers, der die Fachbereichsleitung für musisch-kulturelle Bildung und Darstellendes Spiel hat und die Veranstaltung schon seit Jahren mit begleitet.
In dem über 2-stündigen Programm bewiesen die KGSler erneut, wie talentiert sie sind. Eltern, Großeltern, Lehrer aber vor allem ihre Mitschüler waren begeistert und applaudierten kräftig – auch wenn mal etwas schief ging. Dafür wurde alles live präsentiert! Besonders hektisch ging es hinter der Bühne zu. Da wurden Choreographien geübt, die Stimme geölt oder die Lippen ein bisschen nachgeschminkt – denn auf der Showbühne wollte jeder Akteur glänzen!
In diesem Jahr war es noch ein wenig aufregender für die Schüler, denn zeitgleich zum Bunten Abend fand in der Schulstraße die AG-Ausstellung „Lebensraum Schule“ statt. So mussten einige Kinder von der einen Aktion zur nächsten wechseln und kamen dabei ganz schön ins Schwitzen. Dafür wurden sie mit einem dankbaren Publikum belohnt, die jede Leistung auf der Bühne mit einem großen Applaus würdigte.
Den Anfang machte „Freude, schöner Götterfunken“, gespielt vom Blasorchester aus dem Jahrgang 6. Danach ging es mit Solistin Leonie Eixmann auf der Klarinette musikalisch weiter. Die Tänzerinnen waren erkrankt und so spielte Julia Bernhardt, „Russian Fantasie“ von Leo Portnoff auf der Geige. Eine unterhaltsame Vater-Sohn-Comedy gab es von Pawel Lebedew und Lasse Detering aus der 7Gb. Sehr sportlich zeigten sich Fleur Fuhlrott, Vanessa Schäfer und Lena Barembruch mit ihrem Tanztheater. Auch nach der Pause ging es musikalisch und sportlich munter weiter.
Alexander Gürke moderierte - wie schon im Vorjahr -  vor über 300 Gästen den Abend mit weit über 100 Akteuren.