"Keine ruhige Kugel geschoben"

Genaues Messen war beim Ahltener Boule-Turnier selbstverständlich. (Foto: Günter Friedrich)

Spaß und Spannung beim "6. Ahltener Boule-Turnier"

AHLTEN (r/gg). Zum sechsen Mal hat der Verein Lebendiges Ahlten das Ahltener Boule-Turnier für die örtlichen Vereine und Gruppen veranstaltet, aber noch nie ist sein Team als Sieger hervorgegangen. Mit einer neu formierten Mannschaft, zu der auch die Anfang des Jahres gewählte Vorsitzende Christine Ahrens gehörte, gelang dieser Coup nun zum ersten Mal. Zusammen mit den Vereinsmitgliedern Sabine und Jörg Dahlke konnte sich das Team in der Vorrunde als Gruppenerster qualifizieren und besiegte im Endspiel schließlich den Favoriten M.E.G.A., die Männer-Erfahrungs-Gruppe Ahlten. Die hatten in ihrer Gruppe souverän gewonnen und wären mit einem Turniersieg ihrem Ziel einen weiteren Schritt näher gekommen, den begehrten Wanderpokal auf Dauer zu behalten. Hatten sie ihn doch zuvor schon drei Mal, allerdings nicht in ununterbrochener Folge, gewonnen, und ihn deshalb zurückgeben müssen.
Nach der zuvor vom Spielleiter verkündeten geänderten Regel soll künftig trotz Unterbrechung der Pokal beim fünften Turniergewinn das Vereinsheim oder die gute Stube für immer schmücken dürfen. Allerdings wurde auch noch eine weitere Regeländerung bekanntgegeben. Danach soll das Siegerteam jeweils das nächste Turnier sportlich leiten. Auch wenn der Verdacht durchaus da war, dass M.E.G.A unter dieser Prämisse im Endspiel nicht Alles gegeben hat, freuten sich Christine Ahrens und ihre Teampartner über den ersten Sieg des Vereinsteams. „Nun müssen wir halt im nächsten Jahr noch mal ran“, so die Vorsitzende, die auf Unterstützung aus anderen Gruppen hofft.
"Trotz sommerlicher Hitze wurde beim Turnier keine ruhige Kugel geschoben", berichtet Günter Friedrich zusammenfassend für den Verein Lebendiges Ahlten. Er schreibt: "Alle zwölf Teams gaben ihr Bestes, und auch im sechsten Jahr war noch eine Steigerung der Spielqualität zu erkennen. Nicht nur die alten Hasen, wie Fidelio und die Pflasterladies, wussten zu überzeugen." Das erstmals angetretene Team Scribelka verfehlte nur knapp einen der drei Siegerplätze. Die Medaillen wurden am Ende dem Spielern und Spielerinnen des LA Teams, M.E.G.A und der drittplatzierten Teamplayer umgehängt. Mit den hinteren Plätzen begnügen mussten sich die Teams der politischen Parteien, die unter den Namen „Boulianten“ und „He löpt noch“ angetreten und bereits in der Vorrunde aufeinandergetroffen waren.