Katholische Jugendliche unterwegs

Seit ihrem Beginn im Jahr 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt und wurde auch in Lehrte und Sehnde realisiert. Foto: Martin Steffen (Foto: Martin Steffen, Kindermissionswerk)

Sternensinger sammelten für Kinder in Peru

LEHRTE-SEHNDE (r/gg). Rund um den 6. Januar zogen 46 Kinder und Jugendliche der katholischen Gemeinden Sankt Bernward, Sankt Maria und Sankt Josef, verkleidet als die Heiligen Drei Könige, von Tür zu Tür, sangen Lieder, sagten Gedichte auf und sammelten Spenden für bedürftige Kinder in der Welt. Unter dem Motto „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“ sammelten sie in 211 Haushalten einen mittleren vierstelligen Betrag für die Unterstützung von Kindern mit Behinderungen in Peru. Mit dem von den Sternensingern gesammelten Spenden finanziert das Kindermissionswerk 2019 Therapien, medizinisch-technische Hilfsmittel wie zum Beispiel Rollstühle oder eine psychologisch-soziale Begleitung für Kinder mit Behinderung. „Kinder mit Behinderung sind allgemein in vielen Gesellschaften stark benachteiligt. Armut in Entwicklungs- und Schwellenländer benachteiligt sie jedoch zusätzlich“, erklärte Astrid Tute, Gemeindereferentin der Sankt-Bernward-Gemeinde. Sie koordinierte gemeinsam mit Sarah und Miriam Sperlich aus Sehnde sowie Bernhard Sacher in Bolzum die Sternsinger-Besuche. Als Dankeschön ließen die Sternensinger auch dieses Mal mit geweihter Kreide oder Aufkleber am Türrahmen die traditionelle Segensbitte 20*C+M+B+19 zurück: "Christus Mansionem Benedicat", übersetzt "Christus segne dieses Haus". So erfüllten die Sternensinger ihren Auftrag: Segen bringen – Segen sein.