Kandidat für Bürgermeisterwahl bestätigt

Bodo Wiechmann (links) gratuliert Klaus Sidortschuk zur Mitglieder-Bestätigung. (Foto: SPD Lehrte)

SPD-Mitglieder nominieren Klaus Sidortschuk

LEHRTE (r/gg). Die Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Lehrte war sich einig: Einstimmig wurde Klaus Sidortschuk für die Bürgermeisterwahl 2019 nominert. Nachdem Klaus Sidortschuk vor der Sommerpause seine erneute Kandidatur zum Amt des Bürgermeisters bekannt gegeben hatte, waren die Mitglieder im Dorfgemeinschaftshaus Steinwedel zusammengekommen, um die offizielle Nominierung vorzunehmen.
In seiner programmatischen Rede ging Sidortschuk auf die großen Schwerpunktthemen der nächsten Jahre ein: Schaffung von Wohnraum, KiTa-Betreuung, Schulentwicklung insbesondere am Schulzentrum Lehrte-Süd und am Gymnasium, Verkehr mit Schwerpunkt Radverkehr, Verbesserung der Sauberkeit und öffentlichen Ordnung u.a. durch Einführung eines städtischen Ordnungsdienstes sowie die Digitalisierung der Verwaltungsarbeit nach innen und außen. Hierzu seien erhebliche Investitionen nötig. So sei allein für die in der Planung befindlichen Schulbauten von einem mehrjährigen Finanzbedarf von mindestens 50 Millionen Euro auszugehen. Die Finanzkraft der Stadt Lehrte habe sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. Bei weiter positiver Entwicklung könne voraussichtlich der Neubau
der Feuerwache mit 20 Millionen Euro Finanzbedarf aus vorhandenen liquiden Mitteln
finanziert werden. Und die für 2018 geplante Kreditaufnahme in Höhe von 23 Millionen Euro
werde mit großer Wahrscheinlichkeit in diesem Jahr nicht mehr erfolgen. Schon seit 2016 hat die Stadt Lehrte keine neuen Schulden mehr gemacht. In der Aussprache fanden die Überlegungen des Bürgermeisters breite Unterstützung. Insbesondere wurde der Vorschlag, einen städtischen Ordnungsdienst einzurichten, zustimmend aufgenommen. Somit war das
einstimmige Votum für Klaus Sidortschuk keine Überraschung und wurde mit großem
Applaus aufgenommen. Der Ortsverbands-Vorsitzende Bodo Wiechmann zeigte sich sehr
zufrieden mit dem eindeutigen Ergebnis. "Wir knüpfen mit diesem Votum an eine erfolgreiche und sehr gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren an und wollen gemeinsam die bevorstehenden Herausforderungen meistern. An Arbeit mangelt es nicht."