Kälte kann bei einem Fest in Arpke doch nicht die Stimmung trüben!

Schützenchef (v.l.) Edmund Potratz, Seniorenkönigin Ingrid Schildmann, Winterkönig Uwe Rühmann, Juniorenkönigin Johanna Strietzel, Winterkönigin Jana Schwentesius, und der Seniorenkönig, 1. Schießsportleiter Hans-Jürgen Burckhardt. (Foto: SV Arpke)

Gelungener Winterschützenball mit hohen Ehrungen

LEHRTE/ARPKE (r/kl). Von der sibirischen Kälte im Lande gänzlich unbeeindruckt feierten die Arpker Schützen ihr diesjähriges Winterschützenfest, zu dem der 1. Vorsitzende Edmund Potratz wieder eine große Anzahl Besucher und Gäste im Gasthaus Braul begrüßen konnte, darunter den Ortsbürgermeister Klaus Schulz und seine Ehefrau.
Der unter der Regie des neuen 1. Festwartes Maik Scholz festlich geschmückte Saal und das vom Gastwirt Jürgen Braul gelieferte Spanferkel ließen die Unbilden des Wetters schnell vergessen und schafften die Voraussetzungen für einen gelungenen Abend.
Traditionell werden vor der Königsproklamation Vereinsmitglieder für langjährige Mitgliedschaft im Verein geehrt. So wurden in diesem Jahr Birgit Luschnat und Marita Strietzel für ihre 40- und der ehemalige Scheibenkieker Heinrich Jäger für seine 60-jährige Vereinstreue mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes ausgezeichnet.
Nachdem der lang anhaltende Applaus für die Geehrten verklungen war, wurden die neuen Wintermajestäten gekürt. Die Seniorinnen regiert in diesem Winter Ingrid Schildmann, die Senioren Hans-Jürgen Burckhardt. Die Königswürde bei den Damen errang Jana Schwentesius, bei den Schützen war Uwe Rühmann erfolgreich. Neue Juniorenwinterkönigin ist Johanna Strietzel. Der Jugendwinterkönig Pascal Grewe konnte seinen Königsorden krankheitsbedingt leider nicht entgegennehmen. Mit einem kräftigen Horrido wurde den neuen Regenten Ehre bezeugt.
Getrübt wurde der Winterball allerdings durch die Abwesenheit des Spielmannszuges. Bedingt durch mehrere Abgänge hat die Zahl der aktiven Spielleute so weit abgenommen, dass an einen Auftritt derzeit nicht zu denken ist. Der 1. Vorsitzende Edmund Potratz appellierte daher auch an die Festgesellschaft, Kinder und Jugendliche für das Musikwesen zu motivieren, damit der Spielmannszug möglichst schnell wieder seine Spielfähigkeit erlangt.