Jubiläum: Brassband der Bürgerschützen Lehrte wird 60 Jahre

Die Brassband der Bürgerschützengesellschaft Lehrte wird 60 Jahre alt. (Foto: Bürgerschützengesellschaft Lehrte)

Erster Übungsort war die Steinwedeler Kieskuhle

LEHRTE (r/hhs). Stolzes Jubiläum: Die Brassband der Bürgerschützen-Gesellschaft Lehrte kann inzwischen auf 60 Jahre Musikgeschichte zurückblicken. So hat es einst begonnen: aus Begeisterung für die schon aus der Landsknecht Zeit bekannte Marschmusik entschlossen sich einige Mitglieder, ihre alten Instrumente, einzügige Fanfaren, Marsch- und Landsknechtstrommeln- hervorzuholen und einen Fanfarenzug zu gründen.
Man übte zuerst in der Steinwedeler Kiesgrube und im Iltener Holz, später in der Viehver-kaufshalle an der Germaniastraße, dann in der Schwanenburg. Mit dem Bau des Schießstandes am Iltener Holz konnte man zum ersten Mal in der eigenen vier Wänden üben. Nach dem Bau des Clubheimes am Hohnhorstweg hatte man dann eine endgültige Übungsstätte gefunden.
Auch musikalisch hat sich in den Jahren einiges getan. Nach den anfänglich „einfach aufgebauten“ Stücken war man mit der Umstellung auf Ventilfanfaren und die Umstrukturierung der Rhythmusgruppe in der Lage auch moderne Stücke zu spielen. In den Achtzigern erfolgte dann die Erneuerung: die Ventilfanfaren wurden durch Trompeten ersetzt, die Stücke anspruchsvoller und der Sound entwickelte sich zu einem Klangkörper, der neben Märschen auch neu arrangierte Medleys und moderne Musikstücke spielt. Auch das Outfit änderte sich: die grünen Uniformen wurden durch rote Jacken mit silbernem Binder ersetzt. Fortan nannte man sich nun „Brassband der Bürgerschützen-Gesellschaft“.
Zahlreiche Kontakte wurden in den Jahren geknüpft. So besteht unter anderem eine Freundschaft mit dem Musikzug Bothel und bei Auslandsreisen nach Ypern in Belgien und Mönsteras in Schweden wurde Lehrte musikalisch vertreten.