"Jederzeit bremsbereit?"

Auf die Aktion zur Obacht im Straßenverkehr machen Schulkinder aufmerksam (von links): Marlon Zieseniß, Luise und Elise Kothe. (Foto: CDU Lehrte)

CDU-Aktion zur Obacht auf Schulkinder

Lehrte (r/gg). Zum Schuljahresbeginn und zur Einschulung der Erstklässler hat der CDU-Stadtverband in allen Ortschaften und in der Kernstadt an kritischen Stellen im Straßenverkehrsraum insgesamt 228 Plakate (100 in der Kernstadt und 128 in den Ortschaften) aufgehängt, die insbesondere Autofahrer auf den Schulanfang aufmerksam machen und zu vorsichtigem und rücksichtsvollem Fahren aufrufen. Aber nicht nur Schulanfänger sollen hierdurch von mehr Rücksicht der Autofahrer profitieren, sondern auch Kindergartenkinder und spielende Kinder.
"Der CDU-Ortsverband Ahlten bringt schon seit Jahren entsprechende Plakate an und erhält dafür durchweg positive Rückmeldungen von den Passanten", so die Nachricht von Ortsbürgermeisterin Heike Koehler. An den Schutz der Jüngsten im Straßenverkehr zu erinnern, sei notwendig. Die Plakat-Aktion auf ganz Lehrte auszuweiten, sei daher naheliegend gewesen.
„Kinder sind den Anforderungen des Straßenverkehrs noch nicht gewachsen und reagieren häufig impulsiv und somit unberechenbar. Sie erleben die Welt des Straßenverkehrs ganz anders als Erwachsene“, erläutert der Ortsverbandsvorsitzende der Lehrter Kernstadt Wilhelm Busch. Er und die anderen Ortsverbandsvorsitzenden Heike Koehler (Ahlten), Marcel Haak (Arpke-Immensen-Sievershausen), Martin Schiweck (Aligse-Kolshorn-Röddensen-Steinwedel) und Reneé Friedrich (Hämelerwald) haben die Plakate insbesondere dort aufgehängt, wo Kinder auf dem Weg zur Schule häufig Straßen ohne Fußgängerüberweg überqueren müssen.
„Motorisierte Verkehrsteilnehmer müssen sich auf unberechenbares Verhalten von Kindern einstellen und sollten in der Nähe von Kindern, Schulen oder Kindergärten sowie in Wohngebieten jederzeit bremsbereit sein. Hierzu wollen wir mit unserer Aktion einen Beitrag leisten und das Bewusstsein der motorisierten Verkehrsteilnehmer dafür schärfen“, ergänzt Heike Koehler. Die Kultur der Rücksichtnahme im Straßenverkehr soll gepflegt werden.