Informationen aus dem Kriegsgebiet

Der Journalist Kamal Chomani hält am 17. Februar einen Vortrag im Antikriegshaus. (Foto: Stiftung für politisch Verfolgte)

Kamal Chomani berichtet aus dem kurdischen Irak

SIEVERSHAUSEN (r/gg). In Zusammenarbeit mit der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte ist am Sonntag, 17. Februar, um 16 Uhr Kamal Chomani aus dem Nordirak zu Gast im Antikriegshaus. Der zweiunddreißigjährige Kurde ist ein international anerkannter Journalist, Blogger, politischer Kommentator und Analyst. Er arbeitet hauptsächlich über die Situation der kurdischen Minderheiten in Iran, Irak, Syrien und der Türkei. Von 2009 bis 2011 war Chomani Korrespondent von „Reporter ohne Grenzen“ in den irakischen Kurdengebieten. Seit 2010 schreibt er als Kolumnist für „The Kurdistan Tribune“ und andere Publikationen in der Region. Für „The Times of Israel“ unterhält er einen regelmäßigen Blog. In Kurdistan gilt er schon lange als unbequemer politischer Kommentator. Bevor ihn die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte für ein Jahr in die Hansestadt holte, hat sich der JournalistIn seiner Heimat versteckt gehalten. Während seines Aufenthaltes in Hamburg will Kamal Chomani auf die zunehmend verzweifelte Lage der Kurden hinweisen, so auch bei seinem Vortrag im Antikriegshaus Sievershausen. Darüber hinaus möchte er sich mit deutschen und europäischen Politikern sowie mit Vertretern der Zivilgesellschaft vernetzen.